Basler Grosser Rat will Biozentrum-Debakel untersuchen

    Keystone-SDA Regional
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    Basel,

    Die Geschäftsprüfungskommission des Basler Grossen Rats (GPK) will die Gründe der Verzögerungen und Mehrkosten beim Bau des Biozentrums untersuchen. Sie beantragt die Einsetzung einer Parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK) und möchte diese Funktion gleich selber übernehmen.

    Grosser Rat basel
    Der Grosse Rat von Basel. (Archivbild) - nau.ch

    Als Oberaufsichtskommission hat die GPK nicht die Befugnisse einer themenbezogenen Untersuchungskommission, heisst es in einer Medienmitteilung vom Mittwoch. Deshalb will sich die GPK im Fall des Biozentrum-Neubaus vom Grossen Rat entsprechend legitimieren lassen.

    Im Visier hat die Kommission die «massiven Zeitüberschreitungen und Verzögerungen» bei den Bauarbeiten. Das Biozentrum hätte ursprünglich 2017 bezugsbereit sein sollen, jetzt gehen die Regierungen beider Basel von einem Termin Ende 2020 aus. Untersuchen will die GPK aber auch die Mehrkosten, die auf bis zu 110 Millionen Franken geschätzt werden.

    Auch die beiden Regierungen wollen ihre Lehren aus der missglückten Baugeschichte ziehen. Sie hatten vergangene Woche angekündigt, nach Projektabschluss eine externe Expertise in Auftrag geben zu wollen.

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