Für das Restdefizit der Universität Basel bezahlt Basel-Stadt 170,6 Millionen Franken. Basellands Beteiligung ist etwa vier Millionen kleiner.
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Kollegienhaus der Universität Basel. (Symbolbild) - Universität Basel, Mark Niedermann

Das Wichtigste in Kürze

  • Beide Basel bezahlen Anteile des Restdefizits der Universität Basel.
  • Dabei bezahlt Basel-Stadt rund vier Millionen Franken mehr als Baselland.

Die beiden Basel haben die Deckungsbeträge für das Restdefizit der Universität Basel für das Jahr 2023 aufgeteilt: Damit erhöht sich der Globalbeitrag für den Stadtkanton leicht, währenddessen der Anteil des Landkantons sinkt.

Der Globalbeitrag von Basel-Stadt erhöht sich um rund 400'000 Franken auf 170,6 Millionen Franken. Das teilte die Basler Regierung am Dienstag mit. Der gleichzeitig verbreiteten Mitteilung des Kantons Baselland ist zu nehmen, dass der dortige Globalbeitrag um diese 400'000 Franken auf 166,1 Millionen Franken sinkt.

Nach dem im vergangenen Herbst abgesegneten neuen Universitätsvertrag muss der Kanton Basel-Stadt neu einen Standortsvorteil-Zusatz von 10 Prozent bezahlen. Ausserdem werden die Beiträge zur Deckung des Restdefizits nach Abzug der Vollkosten für die Studierenden nach den jeweiligen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeiten der Kantone berechnet.

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