Baden AG: Klarer 46:28-Kantersieg gegen SG TV Steffisburg

HSG Baden-Endingen
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In der Sporthalle Aue in Baden AG hat die HSG Baden-Endingen die SG TV Steffisburg mit 46:28 bezwungen. Es ist der erste Sieg in der neuen Meisterschaft.

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Janis Thomann war kaum zu stoppen und traf elf Mal aus 14 Versuchen. - Renato Cescato

In der Sporthalle Aue gab es an diesem Abend keine zwei Meinungen über den Sieger. Zu deutlich war die Überlegenheit der HSG Baden-Endingen, zu klar am Ende auch das Resultat. Mit 46:28 bezwangen die Aargauer die SG TV Steffisburg und feierten damit nach der Startniederlage in Schaffhausen den ersten überzeugenden Auftritt der neuen Meisterschaft.

Die Zuschauer in der Aue honorierten nach der Schlusssirene eine Leistung, bei der das Heimteam dem Gegner in praktisch allen Belangen überlegen war.

Nach dem Fehlstart in Schaffhausen war der HSG Baden-Endingen bewusst, dass es eine deutliche Leistungssteigerung braucht, um in dieser Liga Punkte zu holen und mit den besten Teams mithalten zu können. Staff und Mannschaft nutzten die vergangene Woche entsprechend intensiv, analysierten die Fehler aus dem ersten Spiel und arbeiteten auch an der mentalen Einstellung. Gegen Steffisburg war die Reaktion auf dem Spielfeld deutlich zu erkennen.

Nach dem 4:4 zieht Baden-Endingen davon

Die Gäste aus dem Berner Oberland waren mit einem schmalen Kader von lediglich zehn Spielern angereist, hielten in der Anfangsphase aber gut dagegen. In der 7. Minute gelang Steffisburg noch einmal der Ausgleich zum 4:4. Danach übernahm Baden-Endingen zunehmend die Kontrolle über die Partie.

Die Aargauer erhöhten die Intensität in der Defensive und agierten im Abschluss konsequenter und präziser. Steffisburg fand immer weniger Mittel, um den Spielfluss des Heimteams zu unterbrechen. Bis zur Pause erspielte sich die HSG einen komfortablen Vorsprung und hatte beim Stand von 24:14 bereits zehn Tore Vorsprung auf ihre Gäste.

Eine Vorentscheidung zeichnete sich zu diesem Zeitpunkt deutlich ab.

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Baden AG: Klarer 46:28-Kantersieg gegen SG TV Steffisburg. - Renato Cescato
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Die Mannschaft feiert den deutlichen Heimsieg in der Sporthalle Aue. - Renato Cescato
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Thomas Bieri in der Partie gegen die SG TV Steffisburg. - Renato Cescato

Trotz des klaren Vorsprungs gab es für Baden-Endingen keinen Grund, einen Gang zurückzuschalten. Trainer Stevic forderte in der Kabine von seiner Mannschaft, die Partie bis zum Schluss mit der gleichen Konsequenz weiterzuspielen. Seine Spieler setzten diese Vorgabe nach Wiederanpfiff um.

Besonders Janis Thomann war von der Steffisburger Defensive kaum zu kontrollieren. Der junge Rückraumspieler traf beinahe nach Belieben und beendete die Partie mit starken elf Toren aus 14 Versuchen. Als Steffisburgs Trainer Hänni mit einer engen Deckung gegen Thomann reagierte, öffneten sich Räume für dessen Mitspieler.

Davon profitierte insbesondere Vanja Šehić: Er verwertete sämtliche seiner zwölf Abschlüsse und war mit zwölf Treffern der erfolgreichste Torschütze der HSG Baden-Endingen.

Starke Torhüter und Verbesserungspotenzial bei den Zeitstrafen

Auch defensiv zeigte Baden-Endingen eine starke Leistung. Dass Steffisburg letztlich 28 Treffer gelangen, muss auch vor dem Hintergrund der zahlreichen Zeitstrafen betrachtet werden. Insgesamt musste die HSG während rund 20 Minuten in Unterzahl agieren.

Körperlich war das Heimteam den Gästen sowohl bezüglich Grösse als auch Gewicht überlegen und brachte diese Vorteile in der Defensive ein. Gleichzeitig sammelte Baden-Endingen deutlich mehr Zweiminutenstrafen als der Gegner. Gerade in solchen Situationen liegt für die kommenden Partien noch Verbesserungspotenzial: Mit etwas mehr Cleverness kann die HSG verhindern, dass sie sich durch unnötige Unterzahlsituationen selbst das Leben schwer macht.

Auf die beiden Torhüter konnte sich Baden-Endingen derweil verlassen. Mit dem 46:28 hat die HSG Baden-Endingen nach der Auftaktniederlage die gewünschte Reaktion gezeigt und in der Meisterschaft Fuss gefasst. Gleichzeitig lieferte die Mannschaft den Beweis, welches Potenzial in ihr steckt, wenn Defensive, Tempospiel und Abschluss zusammenspielen.

Der Blick richtet sich nun bereits auf die nächste Aufgabe. Am kommenden Samstag trifft Baden-Endingen auswärts auf den HC Arbon. Der Aufsteiger verlor sein erstes Meisterschaftsspiel gegen den TV Möhlin mit vier Toren Differenz.

Unterschätzen dürfen die Aargauer die Ostschweizer deshalb keinesfalls. Die Partie wird um 18 Uhr in der Kybunhalle in Arbon angepfiffen.

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