Speicher

    Inventar für Ortsbildschutz verabschiedet

    Gemeinde Speicher
    Gemeinde Speicher

    Appenzell,

    Der Gemeinderat Speicher hat das überarbeitete Inventar der Kulturobjekte und Ortsbildschutzzonen als Grundlage für die Zonenplanrevision verabschiedet.

    Gemeindeverwaltung in Speicher (AR).
    Gemeindeverwaltung in Speicher (AR). - Nau.ch / Simone Imhof

    Wie die Gemeinde Speicher berichtet, stammen die bestehenden Inventare der Natur- und Kulturobjekte aus den Jahren 1987/1993. Wie bereits im Gemeindeblatt vom Juni 2022 informiert, hat der Gemeinderat im Zuge der Neuerarbeitung des Richtplanes auch beschlossen, die Inventare zu überprüfen und neu zu erarbeiten.

    Die Inventare der Natur- und Kulturobjekte dienen sodann als Grundlage für die Revision der Nutzungsplanung der Gemeinde Speicher.

    Inventar als Grundlage für die Ortsplanung

    Für diese Überarbeitung der Inventare wurde eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Mitgliedern der gemeinderätlichen Kommissionen, Kommission für Bau und Umwelt (KBU), Baubewilligungskommission (BBK) und Kommission für Planung/Gemeindeentwicklung (PLK) sowie Vertretenden der kantonalen Abteilung Natur und Wildtiere sowie der kantonalen Denkmalpflege, eingesetzt. Die Aufnahme und Überprüfung des Inventars der Kulturobjekte und Ortsbildschutzzone wurde an ERR AG vergeben.

    Das neu erarbeitete Inventar gibt als Fachgutachten eine Übersicht und Einschätzung über die Kulturobjekte sowie der Ortsbildschutzzone in der Gemeinde. Dieses wurde nach der Erarbeitung durch die Arbeitsgruppe in den Kommissionen KBU, BBK und PLK eingehend beraten und zuhanden des Gemeinderates empfohlen.

    Der Gemeinderat hat die Vorarbeiten der Arbeitsgruppe in Zusammenarbeit mit dem Fachbüro gewürdigt und das Inventar der Kulturobjekte und Ortsbildschutzzone zur Umsetzung in die Zonenplan- und Baureglementsrevision verabschiedet.

    Die Mitwirkungsmöglichkeit der Bevölkerung erfolgt zusammen mit der Umsetzung der Zonenplan- und Baureglementsrevision (Grundlage für Zonenplanrevision) zu einem späteren Zeitpunkt. Das Inventar der Kulturobjekte und Ortsbildschutzzone kann durch Interessierte bereits heute, mit vorgängiger Anmeldung, bei der Abteilung Raumplanung, Christoph Lang, persönlich eingesehen werden.

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