Dank guter Effizienz der Mannschaft des FC Heiden und grossem Chancenwucher vom FC Altstätten II konnte der FC Heiden einen 3:2-Sieg einfahren.
FC Heiden gegen Altstätten II
FC Heiden gewinnt gegen den FC Altstätten II. - FC Heiden
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Bei sommerlichen Temperaturen liessen die ersten zehn Minuten nicht erahnen, welch unterhaltsame Partie die Akteure an diesem Nachmittag noch bieten werden. Vielmehr mussten sich beide Mannschaften an die Bedingungen gewöhnen, was die Hausherren nicht davon abhielt, einen Start nach Mass zu fabrizieren.

Zunächst brachte der aus der 2. Mannschaft eingesprungene Ulmann die Vorderländer mittels Kopfball früh in Führung (11. Minute), ehe Boller in Minute 20 einen an Kisters verursachten Elfmeter zur Zwei-Tore-Führung verwertete. Doch auch die Gäste tauchten immer wieder gefährlich vor Sturzenegger auf, der an diesem Nachmittag noch eine entscheidende Rolle spielen sollte.

Altstätten verkürzt noch vor der Pause

Zunächst unterbrach Schiedsrichter Jebali die Partie aber nach 24 Minuten für eine vereinbarte Trinkpause, in der sich die Städtli-Elf neu sammeln konnte. Sie wurden nun aktiver und hatten durch Jacquier (26. und 29. Minute) und Bektesi (41. Minute) gute Chancen zum Anschlusstor.

Dieses kam noch vor dem Pausenpfiff, als der Unparteiische eine Intervention Bollers gegen Shaqiri in der Nachspielzeit der ersten Hälfte ahndete. Trotz Protesten seitens Boller und Co. blieb Savanovic cool und verkürzte mit dem Pausenpfiff auf eins zu zwei.

Chancen für zwei Spiele

Optimale Bedingungen also, um das Spiel noch zu drehen – zumal die Hausherren die Partie vom Mittwoch in Eschen noch zu spüren schienen. Da kam es Heiden gelegen, dass der frühere Rheinecker und heutige Zwei-Stürmer Laurin Kisters nach 59 Minuten seinen Körper gegen Kälin im Rahmen des erlaubten einsetzte und zum dritten FCH-Treffer einköpfte.

Dieser gab der Heimelf Sicherheit, während dem sich ihre Aktionen folglich vornehmlich im Mittelfeld abspielten. Die Gäste lancierten derweil Angriff und Angriff und wurden mit Fortdauer der Partie gefährlicher. Einzig die Inneffizienz im Abschluss sowie ein überragender Heiden-Schlussmann Sturzenegger verhinderten Mal für Mal den Einschlag, was die Zuschauer zu der Annahme führte, dass die Hausherren den Vorsprung wohl über die Zeit retten werden.

Spannung kam nur noch in der Nachspielzeit auf, als der Unparteiische nach einer Intervention von Thürlemann auf Handelfmeter entschied. Abduli reüssierte und der Chancenwucher war gebrochen. Doch das Tor kam zu spät – kurz darauf erlöste der Unparteiische die auf den Felgen laufenden Vorderländer.

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