Um kurzfristig erhöhte Impfkapazitäten bereit stellen zu können, sucht Appenzell Innerrhoden zusätzliches Gesundheitspersonal. Vom 27. bis zum 31. Dezember führt der Kanton eine Boosterwoche durch.
In der Schweiz würde sich gemäss einer Umfrage jede zweite Person impfen lassen, wenn es einen Impfstoff gegen das Corona-Virus gäbe. (Symbolbild)
In der Schweiz würde sich gemäss einer Umfrage jede zweite Person impfen lassen, wenn es einen Impfstoff gegen das Corona-Virus gäbe. (Symbolbild) - sda - KEYSTONE/DPA/SEBASTIAN GOLLNOW

«In der Boosterwoche werden ungefähr 1000 Termine angeboten», sagt Markus Schmid, stellvertretender Kantonsarzt von Appenzell Innerrhoden, am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Bis Mittwoch sei die Kapazitäten ausgeschöpft, danach gebe es noch freie Termine.

Das Impfzentrum am kantonalen Gesundheitszentrum Appenzell müsse aufgrund eines voraussichtlich erhöhten Bedarfs nach Erst- und Auffrischimpfungen allenfalls vorübergehend durch ein weiteres Impfzentrum ergänzt werden. Zur Verstärkung des Teams werden dazu per Januar 2022 Gesundheitsfachpersonen gesucht.

Die 7-Tage-Inzidenz der Corona-Fälle sei in Appenzell Innerrhoden auf den höchsten Wert seit Pandemie-Beginn gestiegen, so Schmid. Neben Obwalden hat Appenzell Innerrhoden die höchste Inzidenz im Land.

Noch sei die Zahl der Hospitalisationen unter Kontrolle. «Wir sind auch als Kanton ohne eigenes Spital verpflichtet, Reserven zu bilden», betont Schmid. Aus diesem Grund werde ein Pool aus freiwilligen Helferinnen gebildet. Angesprochen werden insbesondere Gesundheitsfachpersonen, welche Teilzeit arbeiten oder pensioniert sind.

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