Kanton Uri: Mehrere Motorradunfälle auf den Passstrassen

Kantonspolizei Uri
Kantonspolizei Uri

Uri,

Am Wochenende haben sich im Kanton Uri diverse Motorradunfälle ereignet. Mehrere Personen wurden verletzt und mussten ins Spital gebracht werden.

Unfall Uri
Im Kanton Uri haben sich mehrere Motorradunfälle ereignet. - Kantonspolizei Uri

Das Wochenende vom 11. und 12. Juli 2026 war für die Kantonspolizei Uri äusserst ereignisreich, weshalb die Einsatzkräfte entsprechend gefordert waren.

Insbesondere auf den stark frequentierten Passstrassen und im Urserntal waren die Einsatzkräfte der Kantonspolizei Uri sowie der Rettungsorganisationen häufig im Einsatz.

Glücklicherweise wurden bei keinem der Ereignisse Personen schwer verletzt. Die Ursachen der einzelnen Verkehrsunfälle werden durch die Kantonspolizei Uri abgeklärt.

Besonders auffällig war die erhöhte Anzahl von Unfällen mit Motorrädern. Anbei einige Beispiele von Motorradunfällen, welche sich an diesem Wochenende auf dem Urner Kantonsgebiet ereignet haben.

Wassen: Nach Fall mit Auto kollidiert

Am Samstag, kurz vor 17 Uhr, verlor ein 20-jähriger Motorradlenker auf der Sustenstrasse bei Wassen aus derzeit unbekannten Gründen die Kontrolle über sein Motorrad mit Urner Kontrollschild.

Motorrad
Ein Motorrad liegt nach einem Unfall auf der Strasse. (Symbolbild) - dpa

Er kam zu Fall und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Personenwagen mit Urner Kontrollschildern. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden an den Fahrzeugen beläuft sich auf rund 19'000 Franken.

Schöllenen: Motorradfahrer prallt in Tunnelwand

Rund 40 Minuten später kam es in der Tanzenbeingalerie in der Schöllenen zu einem Selbstunfall eines Motorradlenkers.

Ein 32-jähriger Motorradfahrer geriet mit seinem Fahrzeug mit Luzerner Kontrollschild über die Sicherheitslinie auf die Gegenfahrbahn, kollidierte mit der Tunnelwand und stürzte.

Der Lenker wurde leicht verletzt und durch den Rettungsdienst ins Kantonsspital Uri überführt. Der Sachschaden beträgt rund 7'500 Franken.

Meien: Nach Kollision mit Röhrengeländer ins Spital geflogen

Gegen 18.35 Uhr verlor ein 24-jähriger Motorradlenker auf der Sustenstrasse im Bereich des Kronstollentunnels bei Meien die Kontrolle über sein Fahrzeug mit Kontrollschild aus dem Kanton Waadt.

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Ein Helikopter des Rettungsdienstes Rega. (Symbolbild) - Keystone

Nach einer Kollision mit einem Rohrgeländer kam er zu Fall. Er wurde verletzt und durch die Rega ins Kantonsspital Uri geflogen. Der Sachschaden am Motorrad sowie an den Strasseneinrichtungen beläuft sich auf rund 5'500 Franken.

Andermatt: Fahrer und jugendlicher Sozius bei Unfall verletzt

Am Sonntag, kurz vor 11 Uhr, ereignete sich auf der Umfahrungsstrasse in Andermatt ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen mit Kontrollschildern aus Graubünden und einem Motorrad mit St. Galler Kontrollschild. Im

Zusammenhang mit einem Abbiegemanöver auf einen Parkplatz kam es zu einer seitlichen Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen. Der 68-jährige Motorradlenker sowie sein 15-jähriger Sozius stürzten dabei und wurden leicht verletzt.

Beide Personen wurden durch den Rettungsdienst zur Kontrolle ins Kantonsspital Uri überführt. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 12'000 Franken.

Im Einsatz standen der Rettungsdienst des Kantonsspitals Uri, die Rega, die jeweiligen Firstresponder der Feuer- und Schadenwehren, das Amt für Tiefbau, das Amt für Betrieb Nationalstrassen, regionale Abschleppunternehmen sowie die Kantonspolizei Uri.

Vorrausschauend und vorsichtig fahren

Die Kantonspolizei Uri appelliert an alle Motorradfahrende sowie selbstverständlich an alle übrigen Fahrzeuglenkenden, sich insbesondere an die Verkehrsregeln zu halten und folgende Punkte zu beachten:

Geschwindigkeit den Strassen- und Sichtverhältnissen anpassen. Kurven vorausschauend und mit Sicherheitsreserve fahren. Immer auf der eigenen Fahrspur bleiben – keine Kurven schneiden.

Genügend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug halten. Defensiv fahren und mit Fehlern anderer Verkehrsteilnehmender rechnen.

Mit Gegenverkehr in der Kurve rechnen. Nie unter Alkohol-, Drogen- oder Medikamenteneinfluss fahren. Ausgeruht starten und regelmässig Pausen einlegen. Sich nicht von Gruppendruck oder Zeitdruck beeinflussen lassen.

Kommentare

User #4704 (nicht angemeldet)

Tja, diese rücksichtslosen Töfflis und E-Trottinets gehören verboten. Sie fahren sehr gefährlich!

User #3035 (nicht angemeldet)

Alle Alpenpässe auf Tempo 60 , dann ist es wieder für alle gut und sicherer . Wäre ein Versuch wert .

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