Der Urner Landrat hat in seiner Sitzung vom Mittwoch, die erstmals seit gut zwei Jahren wieder im Rathaus in Altdorf stattfand, nachdem sich das Parlament während der Pandemie im Uristier-Saal getroffen hatte:
Die Urner Landräte während der Urner Landratssitzung vom 18. Mai 2020 im Uristiersaal der Daetwyler AG in Altdorf. (Symbolbild) - Keystone

- eine Interpellation von Nora Sommer (SP/Grüne) zu Aufenthaltsbewilligungen für russische Oligarchen in Uri nicht als dringlich überwiesen. Die Regierung liefert die Antworten aber bis zur nächsten Landratssession Ende April.

- die Totalrevision des Gebäudeversicherungsgesetzes einstimmig zuhanden der Volksabstimmung verabschiedet. Sie beinhaltet in erster Linie formale und sprachliche Anpassungen. Auf eine zweite Lesung verzichtete der Rat.

- vier Nachtragskredite jeweils ohne Gegenstimme bewilligt. Darunter sind 390'000 Franken für die Pandemiebewältigung, 300'000 Franken für Covid-Hilfe an die Kultur sowie 225'000 Franken für die Sanierung der Pfarrkirche St. Albin in Silenen.

- einen Bericht zur Gesamtenergiestrategie zur Kenntnis genommen.

- eine Motion von Anton Infanger (SVP) für einen neuen Fussgängertunnel auf dem Weg der Schweiz in Bauen mit 54 zu 2 Stimmen bei 1 Enthaltung teilweise überwiesen.

- ein Postulat von Céline Huber (CVP) zur Mitfinanzierung einer Kunsteisbahn in Spiringen mit 45 zu 10 Stimmen bei 3 Enthaltungen überwiesen.

- eine parlamentarische Empfehlung von Raphael Walker (SP/Grüne) für eine Potenzialstudie zur Geothermie im Kanton Uri mit 57 zu 0 Stimmen bei 1 Enthaltung genehmigt.

- zwei Interpellationen behandelt.

- Fragen beantwortet erhalten unter anderem zum Skiresort Andermatt-Sedrun und zur Flüchtlingssituation wegen des Kriegs in der Ukraine.

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