A2

    A2 Anschluss Göschenen – Verkehrsknoten wird optimiert

    Ein gemeinsames Projekt des Astra und des Kantons Uri will Verkehrsfluss und -sicherheit am Knoten Göschenen verbessern. Der Baustart ist ab 2029 geplant.

    Astra Göschenen A2
    V. l. n. r.: Hermann Epp (Baudirektor Kanton Uri), Jürg Röthlisberger (Direktor Astra) und Céline Huber (Sicherheitsdirektorin Kanton Uri) vor dem Kreisel beim Anschluss Göschenen. - zVg

    Wie das Bundesamt für Strassen Astra mitteilt, plant es gemeinsam mit dem Kanton Uri die Optimierung des Verkehrsknotens Göschenen.

    Mit dem Projekt sollen die Verkehrsströme entflechtet und der Verkehrsfluss sowie die Verkehrssicherheit im Bereich der Nationalstrasse und der Gotthardpassstrasse verbessert werden.

    Koten stösst immer wieder an Kapazitätsgrenzen

    Der heutige Verkehrsknoten in Göschenen stösst insbesondere bei hohem Verkehrsaufkommen regelmässig an seine Kapazitätsgrenzen.

    Unterschiedliche Verkehrsströme – darunter der Süd-Nord-Transitverkehr sowie der regionale Verkehr – führen zu Rückstaus und beeinträchtigen die Leistungsfähigkeit des Knotens.

    Auch für Fussgänger sowie Velofahrende bestehen heute erhöhte Sicherheitsrisiken.

    Entflechtung der Verkehrsströme

    Kern des Projekts ist eine Verkehrsführung mit getrennten Ebenen: Die Kantonsstrasse verläuft künftig über eine neue Brücke und führt kreuzungsfrei über die Gotthardpassstrasse.

    Gleichzeitig wird eine direkte Verbindung zwischen der Nationalstrasse A2 und der Gotthardpassstrasse geschaffen. Dadurch können die verschiedenen Verkehrsströme gezielt getrennt werden.

    Neben der Verbesserung des Verkehrsflusses trägt das Projekt auch zur Erhöhung der Verkehrssicherheit bei. Für den Langsamverkehr sind durchgehende und klar geführte Verbindungen vorgesehen.

    Entlastung für die Region

    Mit der geplanten Massnahme werden die Ortszentren von Göschenen und Wassen vom Ausweichverkehr entlastet. Zudem wird die Durchfahrt für Einsatz- und Blaulichtorganisationen optimiert.

    «Die Neugestaltung des Knotens Göschenen sorgt für einen besseren Abfluss des Verkehrs auf die Autobahn und entlastet sowohl die GotthardPassstrasse als auch die Gemeinden im Urner Oberland. Zusätzlich wird mit dem Umbau die Verkehrssicherheit erhöht», sagt Astra-Direktor Jürg Röthlisberger bei einem Treffen mit Baudirektor Hermann Epp und Sicherheitsdirektorin Céline Huber.

    Das Projekt wird vom Astra geplant und gebaut. Die Baukosten betragen rund 20 Millionen Franken, der Kanton Uri beteiligt sich mit zwei Millionen Franken.

    Weiteres Vorgehen

    Die öffentliche Auflage des Projekts ist für Mitte 2026 vorgesehen.

    Der Baustart ist ab 2029 geplant und steht in enger Abhängigkeit mit den Bauarbeiten am GotthardStrassentunnel. Die Bauarbeiten dauern rund zwei Jahre.

    Kommentare

    User #2652 (nicht angemeldet)

    Wird nicht umsetzbar sein. Grüne und N(o)GOs werden dies verhindern.

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