Wie die Gemeinde Allschwil informiert, sprachen sich die Stimmbürger mit deutlichem Mehr für die Einführung der flächendeckenden Parkraumbewirtschaftung aus.
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Autos auf einem Parkplatz. - Keystone

Mit deutlichem Mehr (59.5 Prozent) haben sich die Allschwiler Stimmbürger für die Einführung einer flächendeckenden Parkraumbewirtschaftung ausgesprochen.

Als eine der letzten Gemeinden im Grossraum Basel wird auch Allschwil, die einwohnerstärkste Gemeinde des Kantons Basel-Landschaft, eine Parkraumbewirtschaftung einführen. Mit 4'091 Ja-Stimmen zu 2'786 Nein-Stimmen haben sich die Allschwiler Stimmbürger dafür ausgesprochen, den Beschluss des Einwohnerrates von Februar 2021 zu stützen.

Gegen diesen Beschluss des Ortsparlaments hat ein überparteiliches Komitee das Referendum ergriffen. Das Komitee hielt es für übertrieben, die Parkraumbewirtschaftung im ganzen Siedlungsgebiet einzuführen.

Allschwil kannte bislang noch keine Parkraumbewirtschaftung. Dies macht Allschwil zu einem attraktiven Ort für Pendler und Fremdparkierende; insbesondere auch deshalb, da die Stadt Basel 1992 Anwohnerparkkarten eingeführt hat und seither sukzessive Parkplätze aufhebt.

Bestimmungsgemässe Nutzung statt Fremdparkierende

Der Parkraum in Allschwil soll zukünftig flächendeckend bewirtschaftet werden und so vor allem der Allschwiler Bevölkerung zur Verfügung stehen. Wer auf öffentlichem Grund längere Zeit parkiert, muss hierfür eine Gebühr entrichten.

Die öffentlichen Parkplätze sollen bestimmungsgemäss genutzt werden und Fremdparkierung minimiert werden. So kann Allschwil die Nutzung der öffentlichen Parkplätze steuern und Erreichbarkeit sowie Standortattraktivität gewährleisten.

Die Kosten

Die Umsetzungskosten für die Parkraumbewirtschaftung belaufen sich auf rund 320'000 Franken. Sie werden aus dem Fonds der Parkplatzersatzabgaben finanziert.

An Betriebskosten fallen jährlich ca. 261'000 Franken an. Diese werden ins ordentliche Budget übernommen.

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