Würenloser Elias Sekinger wird U12 Schweizer Meister
Der Würenloser Elias Sekinger gewinnt in Luzern die Goldmedaille der U12-Schweizer Meisterschaften. Die Aargauer Junioren holen zudem Silber und Bronze.

Wie der Tennisverband Aargau berichtet, wurden an diesem Wochenende in Luzern die Schweizer Meisterschaften des Tennisnachwuchs ausgetragen. Die Aargauer Delegation gewann dabei je eine Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille.
Elias Sekinger (R3, TC Würenlos) startete in der U12-Kategorie als einer der heissesten Favoriten ins Medaillenrennen, wurde er doch als Nummer zwei der Setzliste geführt. Dieser Favoritenrolle wurde er in den ersten beiden Runden souverän gerecht.
Gegen seine beiden R4 klassierten Kontrahenten gab er nur gerade fünf Games ab und stand so im Halbfinal. Dort wartete dann mit Timothée Brünisholz ein weiterer R4-Spieler auf Sekinger. Dieser vermochte den favorisierten Aargauer jedoch zu fordern und gewann den ersten Durchgang.
Sekinger liess sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen und setzte sich letztlich mit 4:6, 6:4, 6:3 durch, womit er seinen ersten Final an Schweizer Meisterschaften erreichte.
Sekinger bezwingt Nummer eins und holt Gold
Sein Gegner dort hiess Artemij Ivan Elvis Schmidt (R3) und war die Nummer eins der Setzliste. Die beiden kennen sich gut, spielten sie doch allein im letzten Jahr drei Mal gegeneinander. Die Bilanz lautete 2:1 für Sekinger, der auch das letzte Duell im Oktober für sich entscheiden konnte.
Damals sehr deutlich. Auch das Finalspiel der Schweizer Meisterschaften war dann eine relativ einseitige Angelegenheit und zwar erneut mit dem besseren Ende für Elias Sekinger. Er setzte sich mit 6:1, 6:4 durch und gewinnt damit zum ersten Mal die Goldmedaille an Schweizer Meisterschaften.
Wieder Silber für Bigler
Darauf muss Mia Bigler (R3) aus Aarburg noch warten. Nachdem sie im letzten Sommer bereits die Silbermedaille gewinnen konnte, schaffte sie nun dasselbe auch in der Halle.
In der U12-Kategorie war Bigler genau wie Sekinger die Nummer zwei der Setzliste und spielte sich wie ihr Kantons-Kollege mit zwei klaren Siegen und einem umkämpften Dreisatz-Erfolg im Halbfinal ins Endspiel. Dort wartete mit Sophie Molnar (R3) ebenfalls die top gesetzte Spielerin.
Dann allerdings hören die Parallelen der Turnierverläufe von Bigler und Sekinger auf. Mia Bigler vermochte die Favoritin zwar zu fordern, verlor das Finalspiel dann letztlich aber doch mit 4:6, 4:6, womit ihr am Ende die Silbermedaille als verdienter Lohn bleibt.
Erste Medaille für Ivanovic
Die dritte Aargauer Medaille geht auf das Konto von Iva Ivanovic (N4, 49, TC Unteres Aaretal). Sie war in der U18-Kategorie die top gesetzte Spielerin und konnte ihre ersten beiden Partien denn auch siegreich gestalten.
Im Halbfinal wartete dann die überraschende Lara Dillschneider (R1), die in der ersten Runde mit Lina Strässle (R1, TC Spreitenbach) bereits eine Aargauerin eliminiert hatte. Und Dillschneider beendete auch die Titelträume von Iva Ivanovic.
Die Aargauerin konnte zwar den ersten Satz mit 6:3 gewinnen, danach aber gingen die Sätze zwei und drei mit 6:3, 6:4 an Dillschneider. Für Ivanovic ist es dennoch die erste Medaille im Einzel an den Schweizer Meisterschaften.
Schöner Erfolg für Tran
Die anderen Aargauer Spielerinnen und Spieler scheiterten allesamt vor dem Halbfinale und konnten entsprechend keine Medaille gewinnen. Silas Tran (R3, TC Zofingen) erreichte bei den U14-Junioren den Viertelfinal und schlug einen höher klassierten Gegner.
Er darf also mit seinem Turnier definitiv zufrieden sein. Auch Lotta Passardi (R4, TC Spreitenbach) und Aurora Semeraro (R4, TC Buchs) haben ihre Pflicht erfüllt. Beide gewannen in der U12-Kategorie ein Spiel und mussten sich erst höher klassierten Gegnerinnen geschlagen geben.
Ohne Chancen blieb derweil Robin Rutishauser (R1, TC Bremgarten). Der Qualifikant unterlag in der U18-Kategorie in der ersten Runde dem höher klassierten Mateo Comamala (N4, 131).






