Der Abwehrspezialist des HSC Suhr Aarau hängt die Handballschuhe nach der laufenden Spielzeit an den Nagel. Er wird sich auf andere Tätigkeiten fokussieren.
Patrick Strebel HSC Suhr Aarau
Patrick Strebel beendet seine Karriere am Ende der Saison - HSC Suhr Aarau, Adrian Ehrbar

Patrick Strebel hat schon mehr als 300 Spiele im Dress des HSC Suhr Aarau bestritten und sich nun entschieden, seine handballerische Laufbahn am Ende der Saison zu beenden. Der polyvalent einsetzbare Abwehrspezialist wurde im Rahmen des dritten Play-off-Duells zwischen den Aargauern und GC Amicitia Zürich am Donnerstag vor Heimpublikum gebührend verabschiedet.

Als Junior beim TV Suhr spielend wechselte der Linkshänder im Sommer 2008 zu den Füchsen Berlin, wo er im Nachwuchs und auch in der 2. Bundesliga zum Einsatz kam. 2011 folgte die Rückkehr in die Schweiz und der Sprung in die 1. Mannschaft des HSC. Seither spielte Strebel ununterbrochen für den Aargauer Klub. Als er zurückkehrte, kam er mit dem Ziel an, Titel mit dem Team zu gewinnen.

2020 gelang ihm dies mit dem Triumph im Supercup. Selbstverständlich gehört dieser Sieg gegen die Kadetten Schaffhausen zu seinen Karrierehighlights, aber auch die Aufstiege – etwa jener 2016 nach dem Wiederholungsspiel gegen Endingen – oder auch die Europacup-Kampagne in der laufenden Saison stehen ganz oben auf der Liste seiner persönlichen Höhepunkte.

Patrick Strebel wrid sich dem Trainerbusiness widmen

Für den HSC Suhr Aarau ist Strebels Karrierenende ein weiterer, herber Verlust, nachdem bereits Leonard Grazioli, Lukas Laube, Timothy Reichmuth und Manuel Zehnder sich entschlossen haben, den Verein zu verlassen. Sportchef Mike Conde sagt: «Mit Patrick verlieren wir einen tollen Spieler und Menschen, der den jungen Teamkollegen ein Vorbild war – ein echter Leader eben.»

Der 29-Jährige wird sich künftig dem Trainerbusiness widmen. Er amtet aktuell als Athletiktrainer beim HSC Suhr Aarau und zudem noch als Trainer an der Sportschule in Buchs. Auf diese Aufgaben wird er sich fokussieren, dazu freut er sich auf die zusätzliche Freizeit. Für den Schluss der Saison wünscht er sich, dass er noch einige Spiele in der vollen Aarauer Schachenhalle erleben darf.

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