In der dritten NLA-Runde verlieren die Oberentfelder Männer gegen Elgg-Ettenhausen (0:3) und Widnau (1:3).
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Die NLA-Equipe des STV Oberentfelden – im Bild Angreifer Robin Häfeli – zieht einen schwarzen Tag ein und verliert zwei Mal. - Bild: Mario Cibien / Swiss Faustball

In der dritten NLA-Runde verlieren die Oberentfelder Männer gegen Elgg-Ettenhausen (0:3) und Widnau (1:3). Damit rutschen sie in der Tabelle vom zweiten auf den sechsten Rang ab.

Die Oberentfelder sind mit hohen Erwartungen nach Widnau gereist. Nachdem sie vor einer Woche gegen Elgg-Ettenhausen einen knappen 3:2-Sieg feiern und auch gegen Schweizer Meister Widnau über weite Strecken mithalten konnten, wollten sie sich in den Rückspielen gegen diese beiden Mannschaften steigern.

Doch dieser Plan ging nicht auf. Bereits das erste Spiel gegen Elgg-Ettenhausen lief völlig an den Oberentfeldern vorbei. Mit 0:3 (5:11, 5:11, 7:11) mussten sich die Jungs von Trainer Koni Keller geschlagen geben. «Ich muss das leider so krass formulieren, aber das war durchs Band miserabel von uns. Vom Service, übers Zuspiel, bis hin zu den ersten Bällen und dem Rückschlag hat praktisch nichts zusammengepasst im Spiel gegen Elgg», so Keller. «Und mit dieser Leistung konnten wir Elgg-Ettenhausen natürlich nicht fordern, so dass sie ohne Druck aufspielen konnten und eine gute Leistung zeigten.»

Stabilität hat gefehlt

Die Oberentfelder hatten also einiges gut zu machen im zweiten Spiel des Tages. Und der Start in die Partie gegen Widnau gelang deutlich besser.

Mit 12:10 konnten sie den ersten Satz gewinnen und hielten auch im zweiten Durchgang zu Beginn gut mit. Doch dann wechselten die Widnauer im Angriff von Jan Meier auf Juliano Fontoura. Und der Routinier brachte die Wende zu Gunsten der Widnauer, welche die Sätze zwei bis vier souverän für sich entscheiden konnten.

Die Oberentfelder ihrerseits konnten in beiden Spielen nicht an die guten Leistungen vom ersten Spieltag anknüpfen und mussten die Heimreise am Ende ohne Punkte im Gepäck antreten.

«Eigentlich wollten wir uns heute steigern im Vergleich zu letzter Woche, aber das hat definitiv nicht geklappt. Ich weiss noch nicht genau, woran es gelegen hat, denn wir haben die ganze Woche über gut trainiert. Die Stabilität aus dem Training konnten wir aber leider nie abrufen», bilanzierte Trainer Koni Keller.

Den Spass wieder finden

Viel Zeit bleibt den Oberentfeldern nicht bevor es wieder ernst gilt. Bereits am kommenden Samstag steht die vierte NLA-Runde dieser Meisterschaft auf dem Programm. Und dabei warten Tabellenführer Diepoldsau und Schlusslicht Rickenbach-Wilen. «Diepoldsau ist in dieser Saison eine Wundertüte. Man weiss nie genau, mit wem und wie gut sie spielen», sagt Keller.

«Wir müssen aber ohnehin auf uns schauen und nicht zu stark auf den Gegner. Wenn wir es schaffen, unsere Leistung vom ersten Wochenende dieser Meisterschaft abzurufen, dann können wir jedem Gegner Paroli bieten. Dafür müssen wir aber die vielleicht etwas zu hohe Erwartungshaltung bei Seite legen und einfach wieder Spass am Faustballspielen haben.»

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