Aarau

    Aarau: Skorpion Emmental unterliegt Team Aarau mit 2:7

    UHV Skorpion Emmental
    UHV Skorpion Emmental

    Aarau,

    Die 1.-Liga-Frauen des UHV Skorpion Emmental verloren am Samstag auswärts in Aarau mit 2:7. Zahlreiche Eigenfehler kosteten die Emmentalerinnen den Sieg.

    Aarau
    Fussballfeld (Symbolbild) - Nau.ch / Miriam Danielsson

    Aarau. Dank zahlreichen Geschenken von Eigenfehlern mussten sich die Emmentalerinnen am Ende mit 2:7 geschlagen geben.

    Der Start in die Partie gelang einigermassen, zumindest bis zur 5. Spielminute war das Spiel ausgeglichen. Beide Teams kamen zu Torchancen. Aarau eröffnete in der 5. und 6. Minute das Skore mit einem Doppelschlag.

    Die Skorpioninnen hatten Mühe, sich zu fangen, und spielten unsicher weiter, konnten sich aber ohne weiteren Gegentreffer in die erste Drittelspause retten.

    Mit frischen Beinen und ausgelüfteten Köpfen kamen die Skorps aus der Garderobe zurück aufs Spielfeld. Nach nur 30 Spielsekunden netzte Sarah Aeschbacher auf Zuspiel von Jaël Frei mit einem Pass über das halbe Spielfeld zum 1:2-Anschlusstreffer ein. Die aufkommende Freude war jedoch nicht von langer Dauer.

    Der weitere Verlauf des Mitteldrittels war geprägt von Fehlpässen, unnötigen Ballverlusten und nicht wahrgenommenen Torchancen auf Seiten der Skorps. So war es nicht ganz überraschend, dass Aarau den Vorsprung in der 33. Minute auf 4:1 erhöhte. Im Schlussdrittel galt es, 3 Tore aufzuholen. Das Ziel war klar, der Weg dorthin leider weniger.

    Die Emmentalerinnen versuchten, das Glück auf ihre Seite zu zwingen, versuchten, den Ball irgendwie im gegnerischen Tor unterzubringen. Doch der Ball wollte an diesem Samstag nicht für uns rollen.

    Aarau erzielte rund 10 Minuten vor Schluss das 5:1. Tabitha Stäheli, wenig beeindruckt vom erneuten Treffer Seiten Aaraus, erzwang nur wenige Sekunden auf Zuspiel von A. Jutzi den zweiten Treffer für die Skorps – endlich! Kurz war er da, der Funke Hoffnung, welcher das Gästeteam hätte die Aufholjagd starten lassen können. Doch anstatt eine Aufholjagd zu starten, luden wir Aarau mit unseren Fehlpässen und Fehlentscheidungen ein, noch mehr Tore zu schiessen.

    Was diese natürlich dankend annahmen und in der 54. und 55. Minute auf 2:7 erhöhten.

    Patrik Schenker versuchte, sein Team nochmals nach vorne zu pushen, nahm 5 Minuten vor Schluss das Timeout und appellierte, einfach zu spielen, die einfachen Pässe zu suchen und jeden Abschluss zu nehmen, welcher sich anbot. In der 57. Minute wurde gegen Aarau eine 2-Minuten-Zeitstrafe ausgesprochen, auch dies konnten die Skorps leider nicht ausnützen.

    Nach 60 Spielminuten ertönte die Schlusssirene mit dem brutalen 7:2-Schlussresultat.

    Was bleibt, ist die Möglichkeit, es beim nächsten Mal besser zu machen. So schnell geben wir uns nicht geschlagen. Wir haben in den ersten drei Spielen dieser Saison nicht das gezeigt, was dieses Team leisten kann.

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