Welthandelsorganisation fürchtet «schlimmste Rezession zu Lebzeiten»

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    Genève,

    Die Welthandelsorganisation (WTO) fürchtet wegen der Coronavirus-Pandemie die «schlimmste Rezession zu Lebzeiten» weltweit.

    WTO
    WTO – Chef Roberto Azevêdo - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Handel könnte um bis zu einem Drittel einbrechen.

    Die Zahlen seien «hässlich», wie WTO-Chef Roberto Azevêdo am Mittwoch in Genf bekannt gab. Der weltweite Handel könnte nach WTO-Prognosen um bis zu einem Drittel einbrechen.

    Es wird erwartet, dass «der Welthandel im Jahr 2020 zwischen 13 Prozent und 32 Prozent zurückgehen wird, da die Covid-19-Pandemie die normale Wirtschaftstätigkeit und das Leben auf der ganzen Welt stört», hiess es in der Erklärung. Die unvermeidlichen Rückgänge im Handel und in der Produktion werden «schmerzhafte Folgen für Haushalte und Unternehmen haben, zusätzlich zu dem menschlichen Leid, das durch die Krankheit selbst verursacht wird», sagte Azevêdo.

    «Da wir vor der vielleicht schlimmsten wirtschaftlichen Rezession zu unseren Lebzeiten stehen, sollten wir bestrebt sein, das Beste aus allen potenziellen Kräften eines nachhaltigen Wachstums zu machen, um diese Situation umzukehren», fügte der WTO-Chef hinzu.

    Bereits vor der Corona-Pandemie hatte sich der Handel im Jahr 2019 verlangsamt. Die Gesundheitskrise führt nun zu einem dramatischen Abschwung.

    Seit Dezember haben sich 1,4 Millionen Menschen auf der Erde mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt, mehr als 80.000 starben durch die Lungenkrankheit Covid-19. Regierungen in aller Welt sahen sich zu drastischen Massnahmen zur Eindämmung des Virus gezwungen; mehr als die Hälfte der Menschheit ist derzeit von Ausgangsbeschränkungen betroffen.

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