Wegen einer Anzeige beobachtete die Weko die grösste Schweizer Detailhändlerin ein Jahr lang. Unter dem Strich hat sich die Migros korrekt verhalten.
Weko Vorwürfe
Die Migros streicht einen Grossteil der Kleider aus dem Sortiment. (Symbolbild) - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Migros hatte seit dem Frühling 2019 eine Anzeige wegen Preisdruck am Hals.
  • Die Weko nahm die grösste Schweizer Detailhändlerin ein Jahr unter die Lupe.
  • Nun sind die Vorwürfe vom Tisch.

2019 sieht sich die Migros mit Vorwürfen über Preisdruck und Auslistungen von Produkten konfrontiert. Die Migros soll eine grössere Anzahl ihrer Lieferanten dazu aufgefordert haben, die Verkaufspreise ohne entsprechende Gegenleistung substanziell zu senken. Nach einer Anzeige vom Verband der Markenhersteller Promarcaon eröffnet die Wettbewerbskommission (Weko) eine Marktbeobachtung.

Nach mehr als einem Jahr ist, hat die Weko eine Entscheidung gefällt, wie sie gegenüber CH Media bestätigt. Die Behörde wischt sämtliche Vorwürfe gegen die Migros vom Tisch.

«Die Marktbeobachtung ergab keine konkreten Hinweise, dass Migros sich im Rahmen der fraglichen Verhandlungsrunde gegenüber ihren Lieferanten missbräuchlich verhalten hat.» Das sagt Andrea Graber, Vizedirektorin des Dienstes Produktemärkte. Sie leitete die Marktbeobachtung.

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