Weko untersucht mutmasslich abgesprochene Bauprojekte in der Waadt

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Bern,

Die Wettbewerbskommission (Weko) hat zwei neue Untersuchungen eröffnet. Es geht um zwei private Bauprojekte im Kanton Waadt.

Die Weko untersucht weitere Preisabsprachen in der Baubranche. (Symbolbild)
Die Weko untersucht weitere Preisabsprachen in der Baubranche. (Symbolbild) - KEYSTONE/GAETAN BALLY

Es lägen Hinweise zu allfälligen Submissionsabreden von zwei privaten Bauprojekten im Kanton Waadt vor, teilte die Weko am Donnerstag mit. So bestehe der Verdacht, dass je zwei Unternehmen ihre Offerten und Preise für die zwei privaten Objekte aus dem Jahre 2023 koordiniert hätten.

Die Weko prüft nun, ob tatsächlich kartellrechtlich unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen vorliegen. Diese Untersuchungen dauern voraussichtlich rund ein Jahr. Die Hinweise stammen aus einem laufenden Verfahren im Kanton Neuenburg.

Die Untersuchung betrifft die Ernest Gabella SA, die Perrin Frères SA sowie die Zuttion Construction SA. Die Weko betont gleichzeitig, dass für die Unternehmen die Unschuldsvermutung gelte.

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