Vifor Pharma und der Partner American Regent haben sich im Streit mit Mylan Laboratories und Sandoz um das Injectafer-Patent geeinigt.
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Eine Geschäftsstelle von Vifor Pharma in Glattbrugg. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die betroffenen Parteien haben eine entsprechende Vergleichsvereinbarung getroffen.
  • Vifor Pharma sei froh, alle ausstehenden Patentstreitigkeiten beigelegt zu haben.

Vifor Pharma und der Partner American Regent ziehen einen Schlussstrich unter den Streit mit Mylan Laboratories und Sandoz um das Injectafer-Patent. Wie Vifor am Montag mitteilte, haben die betroffenen Parteien eine entsprechende Vergleichsvereinbarung getroffen.

Im Rahmen des Vergleiches werden Vifor Pharma und American Regent demnach Mylan und Sandoz Lizenzen für die Vermarktung von generischen Eisen(III)-Carboxymaltose-Produkten in den USA ab dem 1. Juli 2026 erteilen, vorausgesetzt die US-Gesundheitsbehörde FDA gibt grünes Licht. Weitere Details werden nicht genannt.

Man sei froh, alle ausstehenden Patentstreitigkeiten im Zusammenhang mit Injectafer beigelegt zu haben, heisst es in der Vifor-Mitteilung weiter. Die Einigung kommt für Vifor sehr gelegen, da damit auch dieses Hindernis im Vorfeld des offiziellen Übernahmeangebotes durch die australische CSL aus dem Weg geräumt ist. CSL hatte vor einer Woche angekündigt, Vifor für knapp elf Milliarden Franken übernehmen zu wollen.

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