Über 44'000 Start-up-Unternehmen in einem Jahr gegründet

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Die Schweiz hat ein Jahr mit einem bisher unerreichten Gründungsboom an Firmen hinter sich: 2019 entstanden über 44'000 Start-up-Unternehmen.

    Start-up-Unternehmen
    2019 erweist sich bei Start-up-Unternehmen als gründungsstärkstes Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1883. (Symbolbild) - Pixabay

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im Jahr 2019 wurden in der Schweiz 44'482 neue Firmen gegründet.
    • Dies entspricht einem Plus von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr.

    Die Zahl neugegründeter Firmen im Jahr 2019 belief sich auf 44'482, was einem Plus von drei Prozent zum Vorjahr entspricht.

    2019 erweist sich bei Start-up-Unternehmen als gründungsstärkstes Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen des schweizerischen Handelsregisters (SHAB) im Jahr 1883. Das teilt das Institut für Jungunternehmen (IFJ) zu Jahresbeginn mit.

    start-up-unternehmen
    Gründungen von Start-up-Unternehmen boomen in der Schweiz. (Symbolbild) - keystone

    Besonders viele Neugründungen gab es in Hightech, IT, Mobilität, Beratung, Architektur und Ingenieurwesen, Transport und Logistik sowie im Immobilienwesen. Weniger gut lief es in den Bereichen Marketing und Kommunikation, Detailhandel sowie Grosshandel, wo es zu weniger Firmenneustarts kam.

    Dreiviertel aller Start-up-Unternehmen von Männern gegründet

    Eine deutliche Mehrheit oder rund 76 Prozent der neuen Firmen wurde durch Männer gegründet. Der Frauenanteil belief sich somit auf knapp einen Viertel aller Neugründungen.

    Flagge Schweiz
    Das Verteidigungsdepartement holt sich externe Expertise für seine wichtigsten Beschaffungsprojekte. (Symbolbild) - dpa

    Eine Analyse sei jedoch nicht abschliessend möglich. Dies, weil viele Start-up-Unternehmen durch mehr als eine Person gegründet und damit die Geschlechterverteilung verwässert werde, schreibt IFJ. Was die Anzahl Gründungen durch Frauen betreffe, liege die Schweiz im internationalen Durchschnitt grundsätzlich jedoch leicht zurück.

    Beliebteste Rechtsform für den Start einer neuen Firma war die Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Für sie entschieden sich 39 Prozent aller Start-Up-Gründer.

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