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Swisscom verliert SMI-Platz

Maja Bojic
Maja Bojic

Zürich,

Der SMI wird neu zusammengesetzt: Galderma und Sandoz steigen auf, während Swisscom und Kühne+Nagel den Leitindex verlassen.

SMI Swisscom
Swisscom verliert seinen Platz im SMI und scheidet im Zuge der Indexanpassung aus dem Schweizer Leitindex aus. (Symbolbild) - depositphotos

Im Schweizer Leitindex SMI kommt es im September zu einer bedeutenden Rotation. Die Börsenbetreiberin SIX passt die Zusammensetzung der Schweizer Blue Chips an und nimmt zwei neue Unternehmen in den Leitindex auf.

Neu in den SMI aufgenommen werden der «Swiss-Press» zufolge die Aktien von Galderma und Sandoz. Swisscom sowie Kühne+Nagel verlieren dagegen ihren Platz im wichtigsten Schweizer Aktienbarometer.

Die Änderungen werden am 18. September nach Börsenschluss umgesetzt und treten am 21. September 2026 offiziell in Kraft. Die Anpassung erfolgt gemäss den Empfehlungen der Indexkommission der SIX, wie die «Cash» schreibt.

Gesundheitsbranche gewinnt an Bedeutung

Der Aufstieg von Galderma war bereits im Vorfeld erwartet worden. Auch Sandoz schafft nun den Sprung in den Kreis der Schweizer Blue Chips. Laut der «Plattform J» zeichnete sich der gleichzeitige Aufstieg beider Unternehmen zunehmend ab.

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Mit der Aufnahme von Galderma und Sandoz gewinnt der Gesundheitssektor im SMI weiter an Gewicht. Die Mitgliedschaft im Leitindex gilt für Unternehmen als wichtiges Signal und erhöht ihre Sichtbarkeit bei internationalen Investoren.

Die Aufnahme in den SMI kann für beide Unternehmen Auswirkungen auf den Handel haben. Fonds und ETFs passen ihre Portfolios an, wodurch höhere Handelsvolumen entstehen können.

Swisscom verliert den Platz im SMI

Der Abstieg von Kühne+Nagel wurde von Marktbeobachtern weitgehend erwartet. Bei Swisscom war die Situation länger offen, der Telekomkonzern galt zuletzt als möglicher Wackelkandidat.

Swisscom und Kühne+Nagel wechseln künftig in den Mid-Cap-Index SMIM. Dieser umfasst die 30 grössten mittelgrossen und besonders liquiden Unternehmen ausserhalb des SMI.

Neu in den SMIM aufgenommen wird zudem DSM-Firmenich. Den Index verlassen im Gegenzug Galderma, Sandoz sowie der Chemiekonzern Clariant.

Auswirkungen auf Anleger und Fonds

Die Zusammensetzung des SMI folgt klaren Regeln der SIX. Entscheidend sind Marktkapitalisierung, Liquidität und Free Float.

Der Verlust eines Platzes im SMI bedeutet jedoch nicht automatisch eine schlechtere Unternehmensentwicklung. Die Indexzugehörigkeit sagt nichts über die operative Qualität oder die zukünftigen Geschäftsaussichten eines Unternehmens aus.

SMI Swisscom
Swisscom gehört künftig nicht mehr zum SMI, da die Aktie bei der Neuzusammensetzung des Schweizer Leitindex ersetzt wird. (Symbolbild) - keystone

Für Anleger bleiben die Änderungen relevant. Indexfonds und Investoren passen ihre Portfolios an, was rund um die Umstellung oft zu mehr Handelsaktivität führt.

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