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    Starbucks wegen neuer Filialen in Xinjiang unter Druck

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    China,

    Die US-Kaffeekette Starbucks gerät wegen ihrer ersten Filialen in der chinesischen Region Xinjiang politisch unter Druck. Ein US-Abgeordneter verweist auf Menschenrechtsvorwürfe gegen Peking und fordert die Schliessung.

    Der US-Konzern Starbucks eröffnet erstmals Cafés in der chinesischen Region Xinjiang. (Archivbild)
    Der US-Konzern Starbucks eröffnet erstmals Cafés in der chinesischen Region Xinjiang. (Archivbild) - Keystone/AP/LINDSEY WASSON

    Der Vorsitzende des China-Sonderausschusses im US-Repräsentantenhaus, John Moolenaar, forderte das Unternehmen auf, die Geschäfte angesichts der Unterdrückung der Uiguren wieder zu schliessen. Der Republikaner bezeichnete die Eröffnung als «schockierend und moralisch bankrott».

    «Starbucks sollte unverzüglich den Kurs ändern und seine Filialen in Xinjiang schliessen», erklärte Moolenaar in einer Stellungnahme. Mit jedem dort verkauften Becher werde eine bekannte US-amerikanische Marke mit dem brutalen Vorgehen der Kommunistischen Partei gegen die Uiguren verknüpft.

    Starbucks hatte am Dienstag zwei Cafés in der Regionalhauptstadt Urumqi eröffnet: eines am Grossen Basar und ein weiteres am internationalen Flughafen.

    Kritik an Menschenrechtslage

    In Xinjiang leben viele Angehörige der überwiegend muslimischen Minderheit der Uiguren. Menschenrechtsorganisationen werfen der chinesischen Regierung vor, diese Minderheit zu unterdrücken. Peking weist die Vorwürfe zurück.

    Starbucks hatte erst im Frühjahr 60 Prozent seines Filialgeschäfts in China an den chinesischen Finanzinvestor Boyu Capital verkauft. Die übrigen 40 Prozent gehören weiter Starbucks.

    Unternehmen geraten im Streit um Xinjiang immer wieder von beiden Seiten unter Druck. Volkswagen stand wegen seines dortigen Werks jahrelang in der Kritik. Ende 2024 wurde der gemeinsam mit SAIC betriebene Standort verkauft. Umgekehrt wurden H&M und Adidas 2021 in China zum Ziel von Boykottaufrufen, nachdem sie Bedenken wegen möglicher Zwangsarbeit in Xinjiang geäussert hatten.

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    Kommentare

    User #1680 (nicht angemeldet)

    Schwachsinn ohne Milch und Zucker.

    User #5006 (nicht angemeldet)

    Menschenrechte einfordern und ausgerechnet von den USA.

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