Die Schweizerische Nationalbank hat ihre Devisenmarktinterventionen wieder etwas hochgefahren. Diese beliefen sich im 2. Quartal auf 5,44 Milliarden Franken.
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Die SNB in Bern. (Symbolbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Schweizerische Nationalbank hat 5,44 Milliarden Franken für Interventionen verwendet.
  • Der Betrag stieg somit im Vergleich zum ersten Quartal.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat im zweiten Quartal 2021 ihre Devisenmarktinterventionen wieder etwas hochgefahren. Von April bis Juni beliefen sich die Interventionen der SNB auf 5,44 Milliarden Franken, wie einer am Donnerstag publizierten SNB-Statistik zu entnehmen ist.

Im ersten Quartal hatte die SNB nur 296 Millionen Franken für Interventionen verwendet, im vierten Quartal 2020 waren es dagegen noch 8,7 Milliarden gewesen.

Und im Gesamtjahr 2020 hatte sie im Umfeld der Corona-Pandemie sogar so stark wie noch nie seit Aufhebung des Euro-Mindestkurses interveniert und Fremdwährungen für fast 110 Milliarden Franken gekauft.

Vor einer Woche haben die SNB-Vertreter an ihrer geldpolitischen Lagebeurteilung erneut ihre Absicht bekräftigt, bei Bedarf weiterhin am Devisenmarkt zu intervenieren. Die Nationalbank sieht den Franken nach wie vor als «hoch bewertet» an.

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