Sika hat seine Gewinnzahlen im Geschäftsjahr 2021 weiter gesteigert. Der Zuger Bauchemie- und Klebstoffkonzern hat damit den Rekordgewinn aus dem Vorjahr wieder überboten.
Der Ende April abtretende Sika-CEO Paul Schuler kann für sein letztes Amtsjahr 2021 nochmals einen rekordhohen Gewinn verbuchen. (Archivbild)
Der Ende April abtretende Sika-CEO Paul Schuler kann für sein letztes Amtsjahr 2021 nochmals einen rekordhohen Gewinn verbuchen. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/ENNIO LEANZA

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Umsatz kletterte - wie bereits auf provisorischer Basis im Januar veröffentlicht - um 17,5 Prozent auf 9,25 Milliarden Franken.

Die Gewinnzahlen stiegen gar überproportional zum Umsatz.

So kletterte das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 23,1 Prozent auf 1,39 Milliarden Franken; die Marge legte entsprechend um 0,6 Prozentpunkte auf 15,0 Prozent zu.

Sika habe die Rekordwerte trotz eines extremen Anstiegs der Rohmaterialkosten erzielt, heisst es in einem Communiqué vom Freitag. Man habe dies mit Preiserhöhungen, Kostenmanagement sowie Effizienzgewinnen aus Akquisitionen kompensiert.

Unter dem Strich stand ein um 27,1 Prozent höherer Reingewinn von 1,05 Milliarden. Die Aktionäre sollen in Form einer steigenden Dividende profitieren. Der Verwaltungsrat schlägt vor, diese um 40 Rappen auf 2,90 Franken pro Aktie anzuheben.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Sika eine Umsatzsteigerung in Lokalwährungen von deutlich mehr als 10 Prozent. Der Betriebsgewinn EBIT soll überproportional dazu steigen.

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