Signa: Einstweilige Verfügung gegen Ingbe-Stiftung aufgehoben

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Österreich,

Ingeborg Benko kann wieder uneingeschränkt über das Vermögen der Ingbe-Stiftung verfügen und ihre Rechte als Stifterin ausüben. Das Liechtensteiner Oberlandesgericht hat eine einstweilige Verfügung der ersten Instanz aufgehoben, die rund 50 Millionen Franken aus dem Stiftungsvermögen eingefroren hatte.

Signa
Die Ingbe-Stiftung hat ihr Geld von Signa-Gründer und Pleitier René Benko erhalten. - keystone

Die Massnahme hatte Andreas Grabenweger, Masseverwalter des Investors René Benko, erwirkt. Grabenweger hat nun noch die Möglichkeit, zum Liechtensteiner Höchstgericht zu gehen.

Die Ingbe-Stiftung hat zwar ihr Geld von Signa-Gründer und Pleitier René Benko erhalten, Begünstigte sind aber Familienmitglieder Benkos, vor allem seine Mutter Ingeborg Benko, nach der die Stiftung auch benannt ist.

Daher argumentieren René Benko beziehungsweise sein Anwalt, das Geld in der Ingbe-Stiftung gehöre nicht ihm. Grabenweger bestreitet dies und wirft Benko vor, sein Geld in der Stiftung in Sicherheit vor Gläubigern gebracht zu haben.

Laut Beschluss des fürstlichen Obergerichts, der der österreichischen Nachrichtenagentur APA in Auszügen vorliegt, muss Grabenweger nun rund 317'000 Franken Verfahrenskosten zahlen, davon 164'000 Franken an die Stiftung und 153'000 an Ingeborg Benko.

Die Holding des verschachtelten Immobilien- und Handelskonzerns Signa war im November 2023 in die Insolvenz geschlittert. Davon war unter anderem auch das Schweizer Warenhaus Globus betroffen.

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