Schweizer Börse von Italien Ängsten geplagt

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    Zürich,

    Die Auswirkungen des Haushaltsstreits zwischen Rom und Brüssel sind auch an der Börse bemerkbar. Der SMI sackte heute Mittwoch ab.

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    Das Logo der Schweizer Börse SIX. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der SMI notierte heute Mittwoch 0,86 Prozent tiefer bei 8938 Punkten.
    • Anleger sind wegen des Kurses der italienischen Regierung nervös.

    Der Schweizer Aktienmarkt ist heute Mittwoch mit deutlich tieferen Notierungen in den Handel gestartet. Kopfschmerzen bereitet Anlegern Börsianern zufolge die harte Haltung der italienischen Regierung im Haushaltsstreit mit der EU.

    Ausserdem mache der anhaltende Verfall des Ölpreises nervös. Der zuletzt massive Ölpreisverfall nähre Zweifel am Zustand der Weltkonjunktur.

    Nicht nur in der Schweiz

    Der SMI als wichtigster Schweizer Aktienindex notierte gegen 9.30 Uhr 0,86 Prozent tiefer bei 8938 Punkten, die Gewinne der vergangenen Woche sind damit bereits wieder eliminiert. Aber auch andere Märkte wie der deutsche Dax (-0,8%), der britische FTSE 100 (-0,7%) oder der französische CAC 40 (-1,0%) lassen Federn.

    Unter den wichtigsten Schweizer Einzeltiteln figurierten zur Berichtszeit die Technologiewerte AMS (-3,9%) und Logitech (-2,3%) zuoberst bei den Verlierern. Die Grossbankenaktien UBS (-2,4%) und Credit Suisse (-2,2%) standen wegen der Sorgen um Italien unter besonderer Beobachtung. Auch die Aktien konjunktursensitiver Firmen verloren zum Teil deutlich.

    An der Spitze der Tabelle lagen – wie üblich in solchen Phasen – vor allem Titel wie Nestlé, Novartis oder Swisscom mit nur ganz kleinen Abgaben. Sie halten sich in turbulenten Phasen jeweils besser als andere Werte. Sie gelten als «defensive Absicherung».

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