Schweizer Börse versucht sich zu erholen

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    In den vergangenen zwei Tagen verlor die Schweizer Börse drastisch. Nun sprechen Händler von einer Gegenbewegung.

    Börse SMI
    Der SMI hat in den letzten Monaten kräftig zugelegt. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Schweizer Aktienmarkt könnte sich der Erholung in Asien anschliessen.
    • Allerdings sind die Börsenkurse immer noch sehr anfällig für Schwankungen.

    Der Schweizer Aktienmarkt hat heute Freitag zum Wochenausklang nach zwei herben Verlusttagen einen Erholungsversuch gestartet. Händler sprachen von einer Gegenbewegung auch dank der Erholung in Asien, die aber noch nicht viel Vertrauen beinhalte. Entsprechend schwankungsanfällig seien die Märkte noch.

    «Man schwankt zwischen Angst und Gier», kommentierte ein Analyst von CMC Markets die Gefühlslage unter den Börsianern. Teilweise hätten Investoren am Vorabend an der Wall Street bei tiefen Kursen bereits wieder zugegriffen, dennoch schloss der Dow Jones rund 300 Punkte unter dem Börsenschluss in Europa. Mittlerweile deuten die Indikatoren aber auch auf eine Erholung in New York hin. Neue Impulse könnte es im Handelsverlauf von Quartalszahlen grosser US-Banken geben.

    Banken legen zu

    Der Swiss Market Index (SMI) gewinnt gegen 09.15 Uhr 0,91 Prozent auf 8'717,94 Punkte. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) legt um 0,97 Prozent auf 1'395,00 Zähler zu und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,88 Prozent auf 10'291,60 Punkte.

    Die in den letzten Tagen stark unter Druck geratenen Banktitel erholen sich im frühen Handel etwas. Im Mittelfeld bewegen sich die Pharma-Schwergewichte Roche (+1,2%) und Novartis (+1,5%). Defensive Titel wie Nestlé (+0,2%) oder Swisscom (+0,5%) sind weniger gefragt. Schlusslicht Swiss Re (-0,1%) bilden Hurrikan «Michael» ab. Swatch und Richemont (je +1,1%) profitieren derweil von guten Konjunkturdaten aus China. Besonders Technologiewerte sind nach ihren hohen Vortagesverlusten gefragt. Weit vorne finden sich AMS mit plus 4,5 Prozent, Logitech gewinnen 2,0 Prozent.

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