Schweizer Baugewerbe sammelt immer weniger Aufträge ein

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    Zürich,

    Die Schweizer Baufirmen mussten auch im zweiten Quartal 2023 deutlich zurückstecken. Das Auftragsvolumen ist weiter abgesunken.

    Baugewerbe
    Die Baubranche erlebt eine Personalkrise; in 15 Jahren fehlt jeder dritte Maurer. (Symbolbild) - dpa

    Die Schweizer Baufirmen haben auch im zweiten Quartal 2023 ein deutlich tieferes Auftragsvolumen an Land gezogen. Dieses ging gegenüber dem Vorjahresquartal um 8,5 Prozent auf 6,0 Milliarden Franken zurück.

    Bereits im Anfangsquartal 2023 war der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe um rund 8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesunken, wie der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) am Mittwoch bekannt gab. Im ersten Semester gingen die Bestellungen im Bau damit um 8,3 Prozent auf 11,9 Milliarden Franken zurück.

    Schweizer Baufirmen
    Im dritten Quartal erzielten die Schweizer Baufirmen mehr Umsatz als im Vorjahreszeitraum. (Symbolbild) - sda

    Betroffen seien praktisch alle Sparten und Regionen, stellten die Baumeister fest. Dies sei das Resultat des Zinsanstiegs, des teureren Baumaterials und der allgemeinen Verlangsamung der Konjunktur.

    Noch arbeiten die Bauunternehmen ihre Aufträge ab: Für das zweite Quartal zeigt die Statistik der Baumeister einen Anstieg der realisierten Umsätze um 4,4 Prozent auf knapp 6,4 Milliarden Franken.

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