Arbeitsmarkt

    Schweizer Arbeitsmarkt setzt Abwärtstrend fort

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Der Schweizer Stellenmarkt erlebt einen deutlichen Einbruch im zweiten Quartal.

    Arbeitsmarkt Rückgang Konjunktur
    In der Schweiz die Anzahl offener Jobs im zweiten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 8 Prozent zurückgegangen. (Symbolbild) - keystone

    Der Schweizer Stellenmarkt kühlt sich weiter ab. Im zweiten Quartal ist die Zahl der freien Stellen laut dem Personaldienstleister Adecco deutlich geschrumpft. Dies zeigt der am Mittwoch veröffentlichte «Swiss Job Market Index».

    Gemäss der Auswertung ist die Anzahl offener Jobs im zweiten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 8 Prozent zurückgegangen. Damit nähere sich das Stellenangebot weiterhin dem Vor-Pandemie-Niveau an, heisst es weiter. Im Vergleich zum Vorjahresquartal beträgt das Minus sogar 11 Prozent.

    Büroberufe und IT-Spezialisten besonders betroffen

    Besonders stark vom Nachfragerückgang betroffen seien Büroberufe wie etwa Sekretariatskräfte oder Fachkräfte aus dem Gesundheitsbereich wie Pflegefachpersonen. Aber auch IT-Spezialisten aus den Bereichen Systemadministration, Anwendungsprogrammierung und Datenbankentwicklung seien deutlich weniger gefragt.

    Im Vergleich zum Vorquartal sei die Stellenanzahl für Personen mit diesen Jobprofilen um knapp ein Fünftel zusammengebrochen. Positiv entwickelt habe sich derweil das Stellenangebot für Fachkräfte im Bausektor (+10 %).

    Trend zur Abnahme in allen Regionen

    Sowohl in der Deutschschweiz als auch in der lateinischen Schweiz zeige sich ein «abnehmender Trend» in der Stellenentwicklung: «Nicht nur das Stellenangebot nimmt ab, sondern auch die Anzahl der Arbeitslosen ist im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 17'000 Personen gestiegen», lässt sich Marcel Keller, Länderchef der Adecco Gruppe in der Schweiz, in der Mitteilung zitieren.

    Zeitgleich nehme auch die Anzahl der Unternehmen ab, die Rekrutierungsschwierigkeiten hätten. Für Arbeitnehmende werde die Stellensuche damit wieder zunehmend schwieriger, heisst es weiter.

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    Kommentare

    User #2130 (nicht angemeldet)

    und jetzt könnt ihr noch jede Woche schreiben, es sei eine Rezession im Anmarsch - dann wird sie kommen, weil die Leute kein Geld mehr ausgeben werden

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