Schilthornbahn fährt 2025 trotz Baustelle Rekordjahr ein
Die Schilthornbahn hat im Geschäftsjahr 2025 trotz monatelanger Einschränkungen wegen der Grossbaustelle «Schilthornbahn 20XX» ein Rekordergebnis erzielt. Vor allem nach der Wiedereröffnung des Schilthorns im März strömten deutlich mehr Gäste auf den Ausflugsberg.

Der Gesamtumsatz stieg um knapp 18 Prozent auf 38 Millionen Franken, wie aus dem Geschäftsbericht hervorgeht. Der Verkehrsertrag legte gar um fast 29 Prozent auf 21,3 Millionen zu.
Der operative Gewinn auf Stufe EBITDA erhöhte sich auf 10,4 Millionen von 6,1 Millionen Franken. Unter dem Strich verdiente die Gesellschaft 1,47 Millionen Franken nach 1,05 Millionen im Vorjahr.
Dabei war das Schilthorn wegen Bauarbeiten bis Mitte März 2025 gar nicht erreichbar. In den ersten Monaten resultierte deshalb zunächst ein Frequenzrückgang von 22 Prozent.
Nach der Wiedereröffnung des Drehrestaurants Piz Gloria und der neuen Funifor-Bahn setzte laut den Angaben aber ein regelrechter Besucheransturm ein. Die Besucherzahlen im Sommer seien um 18,4 Prozent gestiegen und hätten einen neuen Höchstwert erreicht.
Insgesamt transportierte die Bahn 3,69 Millionen Fahrgäste, ein Plus von über 22 Prozent. Die Zahl der Ausflugsgäste auf dem Schilthorn nahm um knapp 22 Prozent auf 267'000 zu.
Auch das Wintersportgeschäft entwickelte sich trotz Baustelle robust. Die Ersteintritte ins Gebiet Mürren-Schilthorn stiegen um 4,4 Prozent.
Zusätzlichen Rückenwind brachten laut der Gesellschaft die starke Nachfrage aus internationalen Märkten wie den USA und Südostasien sowie Grossanlässe wie «Swatch Nines». Auch Gastronomie, Hotels und Shops steigerten ihre Umsätze deutlich.
Auf eine Dividende sollen die Aktionäre aber auch für 2025 verzichten, da nach den hohen Investitionen in das Projekt «Schilthornbahn 20XX» der Schuldenabbau Priorität habe. 2025 flossen über 31 Millionen Franken in neue Anlagen.






