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    Roche wächst auch während der Corona-Krise

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    Basel,

    Roche hat in der Corona-Krise im ersten Quartal den Umsatz unerwartet deutlich gesteigert. Roche setzte von Januar bis März 15,1 Milliarden Franken um.

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    Der Pharmakonzern Roche ist weiter gewachsen. (Archiv) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Roche hat in der Corona-Krise im ersten Quartal den Umsatz unerwartet deutlich gesteigert.
    • Roche setzte von Januar bis März 15,1 Milliarden Franken um.

    Roche hat in der Corona-Krise im ersten Quartal den Umsatz unerwartet deutlich gesteigert. Dennoch hält der Pharmakonzern an seiner zu Jahresbeginn abgegebenen Prognose für 2020 fest.

    Das Pharma-Unternehmen setzte von Januar bis März 15,1 Milliarden Franken um. Das sind 2 Prozent mehr als im Vorjahr. Zu konstanten Wechselkursen betrug die Zunahme gar 7 Prozent.

    Zu dem guten Abschneiden haben vor allem die neueren Medikamente beigetragen. Sie haben die Umsatzeinbussen durch Nachahmerprodukte mehr als ausgeglichen.

    Nur Umsatzzahlen

    Dabei steigerte die grössere Pharmasparte die Einnahmen um 3 Prozent auf 12,3 Milliarden Franken. Im Bereich Diagnostics fielen die Erlöse mit 2,9 Milliarden um 1 Prozent tiefer als im Vorjahr aus. Traditionell legt Roche zum ersten Quartal nur Umsatzzahlen vor.

    Die Umsatzentwicklung der Pharmasparte wurde massgeblich durch die Verkäufe mit den Hauptwachstumsträgern Ocrevus zur Behandlung der multiplen Sklerose, Hemlibra zur Behandlung der Bluterkrankheit sowie den Krebsmedikamenten Tecentriq und Perjeta getragen.

    Das starke Wachstum der neuen Produkte glich die Umsatzrückgänge bei Herceptin und MabThera/Rituxan mehr als aus. So sackten etwa die Umsätze mit Herceptin um 24 Prozent ab, die mit MabThera/Rituxan um 15 Prozent. Mit dem grössten Verkaufsschlager Avastin setzte Roche 13 Prozent weniger um.

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    Der Pharmakonzern ist erfolgreich ins Jahr 2020 gestartet. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/ALEXANDRA WEY

    Nachdem die Patente in Europa für die Mittel schon früher abgelaufen sind, steigt nun auch in den USA der Druck durch sogenannte Biosimilars.

    Mit den ausgewiesenen Zahlen hat Roche die Analysten-Erwartungen (AWP-Konsens) übertroffen; Analysten hatten im Schnitt nur mit einem Umsatz von knapp 14,9 Milliarden gerechnet.

    Trotz starkem Start in Jahr hält Roche an den Prognosen für 2020 fest. Der Ausblick gelte «basierend auf der derzeitigen Einschätzung der Auswirkungen von Covid-19».

    Verkaufswachstum erwartet

    Die Volatilität in den einzelnen Märkten habe noch beschränkte Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf im ersten Quartal gehabt, betonte das Unternehmen. Auch die globale Lieferkette sowohl für Medikamente als auch für Diagnostika sei intakt.

    Roche erwartet demnach unverändert ein Verkaufswachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich zu konstanten Wechselkursen. Für den Kerngewinn je Titel wird ein Wachstum zu konstanten Wechselkursen angestrebt, das weitgehend dem Verkaufswachstum entspricht.

    Und Roche sei weiterhin bestrebt, die Dividende in Schweizer Franken zu erhöhen, heisst es weiter.

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