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    Raiffeisen Schweiz erntet Kritik für fehlende Vorwarnung

    Esada Kunic
    Esada Kunic

    Stadt St. Gallen,

    Raiffeisen Schweiz steht in der Kritik: Betroffene Mitarbeitende erfuhren den geplanten Stellenabbau erst Stunden nach der Öffentlichkeit.

    Raiffeisen Schweiz
    Der geplante Abbau von bis zu 180 Stellen bei Raiffeisen Schweiz hat nun auch wegen der späten Mitarbeiterinformation Empörung ausgelöst. (Archivbild) - keystone

    Raiffeisen Schweiz hat ihre Mitarbeitenden laut «Cash» erst Stunden nach der allgemeinen Bekanntmachung über den Stellenabbau informiert. Das Vorgehen der Bank sorgt nun für scharfe Kritik von Arbeitnehmerseite.

    Die Bank begründete die späte interne Information mit der sogenannten «Regelung der Ad-hoc-Publizitätspflicht», wie «Cash» weiter berichtet. Eine Vorabinformation der Belegschaft wäre demnach nach eigener Darstellung nicht erlaubt gewesen.

    Findest du es in Ordnung, dass Raiffeisen Schweiz die Öffentlichkeit vor den eigenen Mitarbeitenden über den Stellenabbau informiert hat?

    Die Medienmitteilung und das interne Informationsschreiben seien jedoch zeitgleich verschickt worden, hält Raiffeisen fest. Dennoch reisst die Kritik nicht ab.

    Bankpersonalverband mit deutlichen Worten

    «Das ist schlechter Stil», sagte der Präsident des Schweizerischen Bankpersonalverbands, Michael von Felten, wie «Cash» berichtet. Er geht davon aus, dass viele Mitarbeitende die Nachricht zuerst via Radio oder per Pushmeldung auf dem Handy erfahren haben.

    Unklar bleibt laut dem Wirtschaftsmagazin «Moneycab», welche Abteilungen konkret betroffen sind. Auch über die Auswirkungen auf die beiden Hauptstandorte St. Gallen und Zürich gibt Raiffeisen weiterhin keine Auskunft.

    «Es werden bis zu 70 Kündigungen notwendig sein», sagte ein Raiffeisen-Sprecher. Raiffeisen hatte Ende August angekündigt, bis zu 180 Stellen abzubauen und damit 60 Millionen Franken an Personal- und Sachkosten einzusparen.

    Raiffeisen Schweiz: Kündigungen bereits verschickt

    Nur eine Woche nach der öffentlichen Ankündigung des Stellenabbaus wurden die Betroffenen bereits individuell benachrichtigt, berichtet «Inside Paradeplatz».

    Raiffeisen Schweiz
    Raiffeisen Schweiz sorgt mit dem Umgang beim Stellenabbau für Kritik. (Archivbild) - keystone

    Ein Raiffeisen-Sprecher erklärte, es sei im Sinne der betroffenen Personen, wenn sie möglichst rasch informiert seien.

    Für die gekündigten Mitarbeitenden komme ein Sozialplan zur Anwendung, der zuvor mit der Personalkommission und dem Schweizerischen Bankenpersonalverband vereinbart wurde. Die Bank betont damit, den Abbau sozialpartnerschaftlich abgestützt zu haben.

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    Kommentare

    User #6162 (nicht angemeldet)

    Ich Kritisiere eher das eine Deutsche Volksbank in der Schweiz nicht die gleichen Grundsätze übernehmen muss nur weil name Raiffeisen--- Logisch weils zum wohle des Volkes wäre (Ironie off)----

    User #5711 (nicht angemeldet)

    Bei der Raiffeisen Schweiz hat es eh zuviele Angestellte, die nichts leisten und chillig rumhängen

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