Produzenten- und Importpreise im Juli leicht gesunken

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    Zürich,

    Während die Preise für Metalle und Metallhalbzeug sowie Erdöl und Erdgas nachgaben, sind insbesondere Mineralölprodukte teurer geworden.

    Die Preise in der Industrie sind im Juli leicht zurückgegangen. Unter anderem die Preise für Metalle sind gesunken.(Symbolbild)
    Die Preise in der Industrie sind im Juli leicht zurückgegangen. Unter anderem die Preise für Metalle sind gesunken.(Symbolbild) - sda - KEYSTONE/TI-PRESS/ALESSANDRO CRINARI

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Produzenten- und Importpreise gingen im Juli leicht zurück.
    • Mineralölprodukte sind hingegen teurer geworden.

    Die Produzenten- und Importpreise sind leicht gesunken.

    So lag der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise (PPI) im Juli bei 109,0 Punkten. Dies entspricht etwa einem Rückgang um 0,1 Prozent im Vergleich zum Juni. So teilte es das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag mit. Zum Juli des Vorjahres steht ein Minus von 0,6 Prozent.

    Die Produzentenpreise einzeln betrachtet, blieben im Juli im Vergleich zum Vormonat unverändert. Zum Vorjahr stiegen sie jedoch um 1,7 Prozent an. Sinkende Preise gab es insbesondere bei Gas, Metalle, Produkte des Stahl- und Leichtmetallbaus, elektromedizinische Geräte sowie Schrott. Dagegen haben die Preise für elektronische Bauelemente und Leiterplatten, Mineralölprodukte, Uhren, Fleisch und Fleischprodukte angezogen.

    Importpreise sanken um 5,0 Prozent

    Gegenüber dem Vorjahreszeitraum sanken die Importpreise um deutliche 5,0 Prozent und zum Vormonat um 0,4 Prozent. Hierfür waren vor allem geringere Preise für Erdöl und Erdgas sowie für Metalle und Metallhalbzeug verantwortlich, schreibt das BFS weiter.

    Der sogenannte Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise (PPI) hatte im Mai und Juni 2022 mit +6,9 Prozent einen Höchststand erreicht. Seitdem bildete er sich in den meisten Monaten zurück. Seit Mai dieses Jahres ist er wieder rückläufig.

    Der PPI gilt als Vorlaufindikator für die Entwicklung der Konsumentenpreise. Denn die Kosten der Produktion werden normalerweise auf die Konsumentenpreise abgewälzt. Er hat allerdings deutlich höhere Ausschläge und ist aufgrund der hohen Abhängigkeit von Rohstoffen viel volatiler.

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