Immobilien-Preisspirale bei dreht sich weiter

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    Zürich,

    Die Preise für Immobilien in der Schweiz steigen weiterhin, wie zwei neue Studien zeigen.

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    Preise von Immobilien steigen an. - dpa

    Der Traum von den eigenen vier Wänden sorgt weiterhin für steigende Preise bei Häusern und Wohnungen. Dies zeigen am Montag gleich zwei neue Studien.

    Gemäss dem von Raiffeisen Schweiz berechneten Transaktionspreisindex sind innerhalb eines Jahres die Preise für Einfamilienhäuser um 4,2 Prozent gestiegen. Gleichzeitig wurden Eigentumswohnungen 2,4 Prozent teurer.

    Der Swiss Real Estate Offer Index von Immoscout24 verzeichnet über das gesamte Jahr gesehen ebenfalls eine Zunahme. Die in den Inseraten ausgeschriebenen Preise für Einfamilienhäuser seien 4,5 Prozent höher ausgefallen, die Preise von Stockwerkeinheiten 1,7 Prozent.

    Einfamilienhaus-Preisanstieg durch geringe Bautätigkeit

    Der stärkere Anstieg der Preise für Einfamilienhäuser wird mit einer «ausserordentlich geringen Bautätigkeit» in diesem Segment und wenigen Verkaufsangeboten bestehender Objekte erklärt. Aus dieser Mangellage hätten die Anbietenden von Häusern insbesondere seit August 2024 kontinuierlich höhere Preiserwartungen abgeleitet.

    Im Unterschied dazu habe sich das Angebot an Eigentumswohnungen im Laufe des vergangenen Jahres aufgrund der anziehenden Neubautätigkeit nach längerer Durststrecke wieder ausgeweitet. Dies habe sich wohl dämpfend auf die Preiserwartungen ausgewirkt.

    Beim Raiffeisen-Transaktionspreisindex gab es im vierten Quartal 2024 bei den Einfamilienhäusern gegenüber dem Vorquartal immerhin eine Stabilisierung der Preise (-0,1%). Dies sei jedoch nicht der Beginn einer Trendwende, wird betont.

    Prognose: Weiter steigende Nachfrage

    Vielmehr dürfte wegen deutlich gesunkener Finanzierungskosten und sehr guter Aussichten auf weiter sinkende Zinsen zu Beginn des neuen Jahres die Nachfrage weiter zunehmen und sich die Preisentwicklung nochmals beschleunigen, wird Fredy Hasenmaile, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz, in der Mitteilung zitiert.

    Auch die Mietpreise von Wohnungen sind gemäss Swiss Real Estate Offer Index im Dezember mit 1,5 Prozent erneut gestiegen. Allerdings sei, nachdem in den Jahren 2022 und 2023 ein starker gesamtschweizerischer Anstieg von insgesamt über 8 Prozent zu verzeichnen gewesen war, im zurückliegenden Jahr auf nationaler Ebene kaum eine Veränderung festzustellen gewesen (-0,4 Prozent). Dies lasse vermuten, dass sich die Mietpreise vorerst auf hohem Niveau eingependelt hätten.

    Mietpreise stabilisieren sich

    Der Raiffeisen-Transaktionspreisindex wird vierteljährlich zu Beginn eines neuen Quartals veröffentlicht. Er misst auf der Basis der Handänderungsdaten von Raiffeisen und des Swiss Real Estate Datapool (SRED) die Preisentwicklung von selbstgenutztem Wohneigentum in der Schweiz. Der Swiss Real Estate Offer Index wird von Immoscout24 in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI erhoben. Er analysiert die Inserate auf dem Online-Marktplatz Immoscout24.

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    Kommentare

    User #5927 (nicht angemeldet)

    ...und die Steuerämter reiben sich die Hände. Sämtliche Transaktionen rund um Immobilien sind doppelt und dreifach besteuert. Je höher die Preise desto höher der Steuerertrag. Ganz im Sinne der Linken.

    User #5340 (nicht angemeldet)

    Mitte Links treiben die Preise weiter nach oben. Mit der 12 Mio Schweiz wird es dann unbezahlbar für die arbeitende Bevölkerung

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