Partners Group erhält grünes Licht für Aroma-Zone
Partners Group erhält von der EU die Genehmigung für die Übernahme einer Mehrheit an Aroma-Zone.

Die Europäische Kommission hat den geplanten Einstieg von Partners Group bei Aroma-Zone genehmigt. Sie sieht keine Wettbewerbsbedenken, die gegen die Übernahme sprechen, wie die «Cash» berichtet.
Die EU-Kommission verweist dabei auf die bisherige Beteiligung von Eurazeo an Aroma-Zone. Partners Group sei zudem nicht in denselben Märkten wie das französische Unternehmen tätig.
Partners Group hatte Anfang August exklusive Verhandlungen mit Eurazeo über eine Mehrheitsbeteiligung bestätigt. Einen Kaufpreis nannte der Vermögensverwalter damals nicht.
Aroma-Zone-Deal könnte rund 2 Milliarden Euro wert sein
Die Transaktion könnte einem Unternehmenswert von rund 2 Milliarden Euro entsprechen. Partners Group will Aroma-Zone dabei gemeinsam mit dem bisherigen Grossaktionär Eurazeo übernehmen.
Die Genehmigung der EU-Kommission beseitigt damit das in diesem Verfahren relevante wettbewerbsrechtliche Hindernis. Weitere Angaben zum Kaufpreis machte der Vermögensverwalter laut den vorliegenden Berichten bislang nicht.
Die Nachricht fällt in eine Phase mit deutlichen Kursverlusten bei Partners Group. Die Aktie sank am Donnerstag im SIX-Handel laut «finanzen.ch» letztlich um 5,35 Prozent auf 591 Franken.
Partners Group verzeichnet deutlichen Rückgang bei Performance Fees
Auch die «Börse Express» berichtete am Donnerstag über den anhaltenden Verkaufsdruck bei den Partners-Group-Aktien. Dabei verwies das Medium insbesondere auf die Entwicklung der erfolgsabhängigen Einnahmen des Vermögensverwalters.
Im ersten Halbjahr 2026 sanken die Performance Fees gegenüber dem Vorjahr um 39 Prozent auf 216 Millionen Franken. Das EBITDA ging gleichzeitig um 9 Prozent auf 706 Millionen Franken zurück.
Der Halbjahresgewinn verringerte sich um 13 Prozent auf 502 Millionen Franken. Der Anteil der Performance Fees an den Gesamterträgen lag bei 19 Prozent.
Prognose für Performance Fees gesenkt
Für das Gesamtjahr 2026 rechnet der Schweizer Vermögensverwalter inzwischen mit einem Performance-Fee-Anteil von 20 bis 25 Prozent. Diese angepasste Erwartung wurde im Zusammenhang mit den Halbjahreszahlen kommuniziert, über die «Börse Express» berichtete.
Zuvor hatte Partners Group für diesen Anteil eine Spanne von 25 bis 40 Prozent erwartet. Zum 1. Januar 2027 ist zudem ein Wechsel an der Unternehmensspitze vorgesehen.

David Layton soll dann als CEO zurücktreten und die Funktion des Chief Investment Officer übernehmen. Roberto Cagnati und Juri Jenkner sollen anschliessend als Co-CEOs die Führung übernehmen, schreibt die «Börse Express».








