Ölpreise verzeichnen einen Preisrückgang auf Jahressicht

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Singapur,

Nach der Talfahrt der letzten beiden Handelstagen haben sich die Ölpreise wieder stabilisiert. Trotzdem sanken diese auf Jahressicht.

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Der Krieg im Nahen Osten lässt den Ölpreis explodieren. (Symbolbild) - keystone

Die Ölpreise haben sich am Freitag nach der Talfahrt der vergangenen beiden Handelstage stabilisiert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar kostete am Morgen 77,54 US-Dollar (65,13 Franken).

Das war 39 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte um 27 Cent auf 72,04 Dollar zu.

Verbilligung in letzter Handelswoche

Im frühen Handel konnten sich die Notierungen am Ölmarkt stabilisieren, nachdem sie zuvor deutlich unter Druck gestanden hatten. In der letzten Handelswoche des Jahres hat sich Rohöl aus der Nordsee um mehr als vier Dollar und US-Öl um mehr als drei Dollar je Barrel verbilligt. Selbst ein unerwartet deutlicher Rückgang der Ölreserven in den USA konnte den Ölpreisen keinen Auftrieb verleihen.

Auch auf Jahressicht ging es mit den Ölpreisen nach unten. Anfang 2023 hatte ein Fass Brent-Öl aus der Nordsee noch etwa 85 Dollar gekostet. Der Beginn des Kriegs im Nahen Osten hatte den Brent-Preis Anfang Oktober zwar bis in die Nähe der Marke von 100 Dollar steigen lassen. Dann setzte aber eine Trendwende ein.

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