Mitarbeiter der Danske Bank im Geldwäsche Skandal verhaftet

    Keystone-SDA
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    Estland,

    Der Geldwäsche-Skandal um die grösste dänische Bank weitet sich aus. In Estland ist es nun zu ersten Festnahmen gekommen.

    manager danske bank
    Die Filiale in Estland spielt eine Schlüsselrolle im Geldwäsche-Skandal. Aviar Rehe war dort Manager. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im Geldwäsche-Skandal bei der Danske Bank hat es die ersten Festnahmen gegeben.
    • In Estland sind zehn frühere Mitarbeiter verhaftet worden.

    Im Geldwäsche-Skandal bei der Danske Bank hat es in Estland die ersten Festnahmen gegeben. Zehn frühere Mitarbeiter der grössten dänischen Bank seien in Gewahrsam, teilte die estnische Staatsanwaltschaft heute mit.

    Die estnische Filiale spielt eine Schlüsselrolle im Geldwäsche-Skandal. Über sie sollen 200 Milliarden Euro (etwa 227 Milliarden Franken) an verdächtigen Geldern geflossen sein. Die Staatsanwaltschaft wirft den ehemaligen Mitarbeitern vor, wissentlich verdächtige Gelder transferiert zu haben.

    Danske hatte im September nach einer internen Untersuchung erklärt, sie habe die estnische Geldwäsche-Meldestelle (FIU) auf 42 Mitarbeiter und Vertreter in Estland aufmerksam gemacht, die in verdächtige Aktivitäten verwickelt gewesen seien. Acht ehemalige Mitarbeiter seien angezeigt worden. Ein Danske-Sprecher konnte heute nicht sagen, ob die zehn Verhafteten zu diesen Personen zählen.

    Auch Deutsche Bank in Skandal verstrickt

    In den Geldwäsche-Skandal bei der Danske Bank ist auch die Deutsche Bank verstrickt, die als sogenannte Korrespondenzbank einen Grossteil der verdächtigen Zahlungen abgewickelt haben soll. Das Frankfurter Geldhaus hat erklärt, dass für die Überprüfung der Kunden die Danske Bank und nicht die Deutsche Bank zuständig gewesen sei.

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