Mindestlöhne in der Maschinenindustrie steigen an

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Ab 2019 können sich die Angestellten der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie über mehr Lohn freuen. Dies aufgrund des automatischen Teuerungsausgleiches.

    Orange Roboter arbeiten in einer Firma
    Erfreuliche Neuigkeiten für Angestellte der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM). - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Angestellten der MEM-Industrie können sich über eine Lohnerhöhung freuen.
    • Dank des Teuerungsausgleichs steigen die Löhne zwischen 44 und 70 Franken pro Monat an.

    Angestellte in der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM) können sich im nächsten Jahr über mehr Lohn freuen. Erstmals greift der automatische Teuerungsausgleich, weshalb sich die Mindestlöhne per 2019 erhöhen.

    Das teilte die Gewerkschaft Unia heute Montag mit. Demnach steigen die Mindestlöhne in MEM-Industrie per 1. Januar 2019 um 1,2 Prozent an. Der am 1. Juli 2018 in Kraft getretene Gesamtarbeitsvertrag (GAV) der Branche sehe neu einen automatischen jährlichen Teuerungsausgleich auf den Mindestlöhnen vor.

    Dieser werde aufgrund der Teuerung im Oktober im Vergleich zum Vorjahr ermittelt. Fürs nächste Jahr bedeutet das für Arbeitnehmende, dass ihr Lohn – je nach Region – zwischen 44 und 70 Franken pro Monat ansteigt.

    Die Unia fordert aber noch mehr. Für die diesjährige Lohnrunde will sie eine generelle Lohnerhöhung von 2,5 Prozent für alle Beschäftigten erwirken, wie sie weiter mitteilte. Neben der Teuerung seien die Beschäftigten nämlich mit steigenden Krankenkassenprämien konfrontiert.

    Hinzu komme die gestiegene Arbeitsproduktivität in der MEM-Industrie. Weil die Lohndifferenz zwischen Männern und Frauen in der MEM-Industrie nach wie vor hoch ist, dränge sich im Weiteren eine überproportionale Erhöhung der Frauenlöhne auf.

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