McDonald's Schweiz bleibt im 50. Jubiläumsjahr auf Expansionskurs
Die Fastfood-Kette McDonald's treibt den Ausbau ihres Filialnetzes hierzulande auch im Jubiläumsjahr weiter voran. Der US-Burgerbrater ist seit einem halben Jahrhundert in der Schweiz präsent.

Vier bis sechs zusätzliche Restaurants soll es 2026 geben, teilte McDonald's Schweiz am Dienstag mit. Damit setze man auch künftig auf ein dichtes Restaurantnetz, hiess es. Dieses wächst seit 1976, als in Genf das erste Restaurant mit 25 Mitarbeitenden eröffnete. Inzwischen umfasst das Netz 190 Standorte in 21 Kantonen. Über 90 Prozent davon werden von 45 selbstständigen Lizenzpartnern betrieben.
Neue Filialen seien bereits im Bau, unter anderem in Dulliken (SO) und Horgen (ZH), oder befänden sich im Bewilligungsprozess. Bereits im vergangenen Jahr hatte McDonald's sieben zusätzliche Restaurants aufgemacht – in Brugg (AG), Bülach (ZH), Châtel-St-Denis (FR), Küssnacht (SZ), Moutier (JU), Schaffhausen sowie in Zürich Enge. Parallel dazu werden die Filialen weiter modernisiert: 2025 wurden 23 der bestehenden Restaurants umgebaut.
Wie viel McDonald's in der Schweiz umsetzt, gibt das Unternehmen seit mehreren Jahren nicht mehr bekannt. Dafür wird das Einkaufsvolumen beziffert. Demnach kaufte der Fast-Food-Riese 2025 Lebensmittel im Wert von 250 Millionen Franken nach 235 Millionen im Vorjahr.
Mehr als 85 Prozent der Lebensmitttel stammen laut Unternehmen von Schweizer Lieferanten. Dahinter stehen unter anderem rund 6900 Bauernbetriebe.
Seit sich der amerikanische Fastfoodriese in der Schweiz angesiedelt hat, hat sich auch das Angebot deutlich vergrössert: von anfänglich acht auf heute über 80 Produkte. Zu Klassikern wie dem Big Mac kommen lokale Kreationen wie McRaclette oder Rösti Fries dazu. Täglich werden laut Mitteilung rund 275'000 Gäste in den Restaurants bedient.
McDonald's beschäftigt laut eigenen Angaben in der Schweiz über 8400 Mitarbeitende. Der Frauenanteil im Restaurantkader liege bei 45 Prozent, im Management bei 50 Prozent. Aktuell würden 43 Lernende zu Systemgastronomen mit eidgenössischem Diplom ausgebildet. Ab August seien 36 weitere Lehrstellen geplant.










