Londoner Wembley Stadion wird nicht verkauft
Das Londoner Wembley-Stadion wird nun doch nicht verkauft – der Unternehmer, der es kaufen wollte, zog sein Angebot zurück.

Das Wichtigste in Kürze
- Der englische Fussballverband wird das Wembley-Stadion doch nicht verkaufen.
- Ein US-Unternehmer zog sein Angebot durch den öffentlichen Druck zurück.
Wie der englische Fussballverband FA, dem das Londoner Wembley-Stadion gehört, heute Mittwoch bekanntgab, wird die berühmte Spielstätte nicht verkauft. Der US-amerikanische Unternehmer Shahid Khan hatte zuvor sein Kaufangebot für das Stadion zurückgezogen. Khan, der unter anderem das NFL-Team Jacksonville Jaguars und den Premier-League-Club FC Fulham besitzt, soll laut britischen Medien rund 780 Millionen Franken geboten haben.
Die FA sprach in ihrer Mitteilung von einem «seriösen Angebot» und sagte, man habe «ernsthaft darüber nachgedacht». Tatsächlich hatte sich der Vorstand bereits für einen Verkauf ausgesprochen. Der Erlös für das Wembley-Stadion hätte in die Verbesserung der nationalen Fussball-Infrastruktur fliessen sollen, etwa zur Modernisierung veralteter Fussballplätze. Für die kommende Woche war eigentlich eine Abstimmung in der FA-Ratsversammlung angesetzt.
Allerdings gab es auch kritische Stimmen, die Khan schliesslich auch zur Rücknahme des Angebots bewegten. «Ich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass das Ergebnis der Abstimmung in der nächsten Woche nicht genügt, um die breite Zustimmung auszudrücken, die sich der FA-Vorsitzende wünscht, um das Wembley-Stadion zu verkaufen», wurde Khan in britischen Medien zitiert. «Ich ziehe mein Angebot, das Wembley-Stadion zu kaufen, respektvoll zurück.»











