Zug

Kanton Zug saniert Sozialamt-Büros in fast 200-jährigem Gebäude

Der Kanton Zug saniert einen klassizistischen Bau am Eingang zur Zuger Altstadt. Das Gebäude wurde 1838 fertiggestellt und beherbergt heute Räume des kantonalen Sozialamts, das mit der Renovation einen neuen Eingang für die Klientinnen und Klienten erhält.

Das 1838 fertiggestellte Gebäude an der Neugasse 1 in Zug beherbergt heute Büros des kantonalen Sozialamts.
Das 1838 fertiggestellte Gebäude an der Neugasse 1 in Zug beherbergt heute Büros des kantonalen Sozialamts. - Kanton Zug

Überdies sei das Gebäude den neuen Energievorschriften sowie den Normen des hindernisfreien Bauens anzupassen, teilte der Kanton am Freitag mit. Die Einzelbüros werden geöffnet und es entsteht eine Bürolandschaft. Der künftige Eingang des Sozialamts entsteht in einem neuen Zwischenbau. Die heutige Arkade, welche für die Zuger Oberstadt untypisch sei, wird zurückgebaut. Die Bauarbeiten starten am kommenden Montag und dauern voraussichtlich bis Februar 2028.

Gleich bleibt das Nutzungskonzept des Gebäudes. Das Sozialamt nutzt weiter die oberen Geschosse, während das Erdgeschoss zwei Gewerbebetriebe beherbergt.

Das Gebäude errichtete ein Zuger Bäckermeister, dessen Sohn später darin eine Apotheke eröffnete. Es ist Teil des Inventars der schützenswerten Denkmäler des Kantons Zug. Im Jahr 1929 erhielt es an der Fassade ein Relieffries mit pharmazeutischen Emblemen, das von Bedeutung sei, hiess es weiter.

Kommentare

User #6489 (nicht angemeldet)

Weshalb muss ein Soz.Amt in einer Luxusliegenschaft untergebracht werden?

User #4792 (nicht angemeldet)

bitte inhalt auch sanieren,denn ewigsitzer dort bringen keine leistung mehr,bereichern sich nur,nicht nur in zug

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