Inflation in der Eurozone fällt auf 2,0 Prozent

    Keystone-SDA
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    Luxemburg,

    Das Preisniveau ist von 2,2 auf 2,0 Prozent gefallen. Lebensmittel, Alkohol und Tabak waren also 2,0 Prozent teurer als im Vorjahr.

    Handelsverband Deutschland Lebensmittel
    Ein mit Lebensmitteln gefüllter Einkaufswagen. - DPA

    Das Wichtigste in Kürze

    • Das Preisniveau für Verbrauchsgüter ist auf 2,0 Prozent gefallen.
    • Die Preise für Industriegüter und Dienstleistungen sind hingegen gestiegen.

    Die Verbraucherpreise im Euroraum sind im November schwächer gestiegen. Nach Angaben des Statistikamts Eurostat heute Freitag lag das Preisniveau um 2,0 Prozent über dem Stand ein Jahr zuvor. Im Vormonat hatte die Inflationsrate noch 2,2 Prozent betragen. Analysten hatten im Schnitt mit der Abschwächung gerechnet.

    Nach wie vor deutlich teurer als ein Jahr zuvor war im November Energie, die 9,1 Prozent mehr kostete. Lebensmittel, Alkohol und Tabak waren 2,0 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Dagegen erhöhten sich die Preise von Industriegütern und Dienstleistungen unterdurchschnittlich um 0,4 beziehungsweise 1,3 Prozent.

    Die sogenannte Kernteuerung, die meist stark schwankende Bereiche wie Energie aussen vor lässt, fiel im November von 1,1 auf 1,0 Prozent. Diese Inflationsrate wird von der Europäischen Zentralbank (EZB) seit längerem besonders beachtet, weil sie nach ihrer Einschätzung die grundlegende Inflation besser beschreibt als die Gesamtrate. Die EZB strebt mittelfristig eine Gesamtinflation von knapp zwei Prozent an.

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