In zehn Kantonen zeichnet sich Abkühlung am Immobilienmarkt ab

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Zürich,

Der Schweizer Immobilienmarkt dürfte den demografischen Wandel in den nächsten Jahren immer deutlicher zu spüren bekommen. Die Alterung der Bevölkerung und die Verschiebung der Nachfrage hin zu kleineren Wohnobjekten dürfte für bestimmte Regionen zu Problemen führen.

Im Schweizer Immobilienmarkt dürfte die Alterung der Bevölkerung und die Verschiebung der Nachfrage hin zu kleineren Wohnobjekten für bestimmte Regionen zu Problemen führen. (Archiv...
Im Schweizer Immobilienmarkt dürfte die Alterung der Bevölkerung und die Verschiebung der Nachfrage hin zu kleineren Wohnobjekten für bestimmte Regionen zu Problemen führen. (Archiv... - KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

Zu diesem Schluss kommen die Immobilienexperten von MoneyPark. Der Befund: Die demografische Entwicklung stellt den Wohnungs- und Häusermarkt in mehreren Schweizer Kantonen vor tiefgreifende strukturelle Herausforderungen. Besonders deutlich zeige sich dies in zehn «Verlierer-Kantonen», wie es in der am Mittwoch veröffentlichten Analyse heisst.

Dazu gezählt werden das Tessin, Bern, Neuenburg, Jura, Appenzell Ausserrhoden, Nidwalden, Obwalden, Graubünden, Glarus und Schaffhausen. Diese Regionen vereinen rund 23 Prozent des gesamten Hypothekarvolumens der Schweiz auf sich.

Gleichzeitig durchlaufen jene Kantone auch den grössten demografischen Wandel und erleben laut der Studie bereits heute eine stagnierenden oder sogar rückläufige Wohnraumnachfrage.

Der Kern des Problems liege in der Altersstruktur. Das Bevölkerungswachstum in diesen Kantonen finde fast ausschliesslich in der Gruppe der über 65-Jährigen statt.

«Diese Bevölkerungsgruppe zieht nur selten um und fragt kaum neuen Wohnraum nach», sagt MoneyPark-CEO Lukas Vogt. Gleichzeitig schrumpfe die Zahl der Menschen im erwerbstätigen Alter.

Dadurch sinke die Zahl potenzieller Käufer und Mieter, was die Transaktionszahlen drücke und die Preisentwicklung bremse. In mehreren Kantonen – etwa im Tessin, in Graubünden oder im Jura – sei diese Entwicklung bereits heute sichtbar: Die Nachfrage nach Wohneigentum ist schwach, die Verkaufsdauern steigen, und Preisabschläge werden häufiger.

Mehr zum Thema:

Kommentare

User #2036 (nicht angemeldet)

Wir sorgen für genügend Mieter. Wir von der SP tun was.

User #1110 (nicht angemeldet)

Heisst das jetzt 25m2 Hühnerbox wieder für 2000.- erhältlich?

Weiterlesen

a
Anfang Jahr
Brunschweiger
142 Interaktionen
Brunschweiger

MEHR AUS STADT ZüRICH

anklage sanija ameti
13 Interaktionen
Wegen Jesus-Schüssen
Jahnoah Markelo FC Zürich
Nächster Abgang
Kloten ZSC
4:2 gegen Kloten