Implenia

    Implenia steigert Profitabilität im ersten Halbjahr

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Implenia hat im ersten Halbjahr zwar weniger Umsatz erzielt, die Profitabilität aber klar gesteigert. Zudem zog der der Baukonzern mehr Aufträge an Land und bestätigte den Ausblick.

    Der Baukonzern Implenia hat im ersten Halbjahr 2026 weniger Umsatz gemacht, dafür aber die Profitabilität gesteigert. (Archivbild)
    Der Baukonzern Implenia hat im ersten Halbjahr 2026 weniger Umsatz gemacht, dafür aber die Profitabilität gesteigert. (Archivbild) - KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER

    Von Januar bis Juni ging der Umsatz um 4,8 Prozent auf 1,77 Milliarden Franken zurück, wie Implenia am Mittwoch bekannt gab. Der Betriebsgewinn (EBIT) kletterte dennoch um knapp 6 Prozent auf 60,4 Millionen. Der Fokus auf attraktive Marktsegmente in spezialisierten und margenstarken Bereichen sowie die konsequente Digitalisierung zahlten sich aus, hiess es zur Begründung.

    Die Betriebsgewinnmarge verbesserte sich in der Folge auf 3,4 Prozent von 3,1 Prozent im Vorjahressemester. Unter dem Strich stand beim Konzerngewinn ein Plus von knapp 7 Prozent auf 35,6 Millionen zu Buche.

    Der Auftragsbestand kletterte derweil um 9,6 Prozent auf 8,52 Milliarden und die wichtige vorkalkulierte Projektmarge im Auftragsbestand verbesserte sich auf 7,9 von 7,5 Prozent im Vorjahr.

    Sparten schneiden unterschiedlich ab

    Die einzelnen Sparten schnitten unterschiedlich ab. Die Division Buildings, welche Spezialhochbauten wie Rechenzentren erstellt und die Immobiliensparte umfasst, erzielte mit 37,5 Millionen Franken einen etwas tieferen EBIT (VJ 41,5 Mio).

    Die Division Civil Engineering (Infrastruktur und Tunnel) legte hingegen bei der Profitabilität weiter zu. So wuchs der EBIT auf 18,8 Millionen Franken nach 15,9 Millionen im Vorjahr. Die Service-Division steigerte ihren EBIT auf 11,7 Millionen Franken (VJ 9,3 Mio).

    Margenziel bestätigt

    An den Zielen für das Gesamtjahr hielt der Konzern fest: So peilt Implenia für 2026 einen EBIT von rund 150 Millionen Franken an – vor den bereits angekündigten ausserordentlichen Wachstumsinvestitionen von 10 bis 20 Millionen Franken für die Strategieumsetzung.

    Ab 2027 soll dann eine Steigerung des EBIT auf über 150 Millionen möglich sein. Zudem strebt Implenia kurz- bis mittelfristig eine Umsatzerhöhung bis zu 1 Milliarde Franken an und eine EBIT-Marge von 4,5 Prozent.

    Kommentare

    User #6865 (nicht angemeldet)

    Aha, "Implenia steigert Rentabilität"... ! & soweit ich diesen Verein kenne; geht dies sicher auch wieder zu lasten Derer, die für Die arbeiten... !

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