Helvetia-Baloise-Chef rechnet mit Stellenstreichungen

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Zürich,

    Durch die Fusion von Helvetia und Baloise sollen zwischen 1400 und 1800 Stellen wegfallen. Für den Schweizer Markt, ohne Berücksichtigung des Konzernsitzes, rechnet Helvetia-Baloise-Chef Martin Jara mit einem Wegfall von 1000 bis 1200 Stellen bis Ende 2028.

    Die Generalversammlung der Helvetia Versicherungen hatte der Fusion im Mai 2025 zugestimmt. (Archivbild)
    Die Generalversammlung der Helvetia Versicherungen hatte der Fusion im Mai 2025 zugestimmt. (Archivbild) - KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

    Der Abbau solle vor allem durch Pensionierungen oder Kündigungen von Mitarbeitenden vonstattengehen, sagte Jara in einem Interview mit dem Tagesanzeiger am Samstag. Offen gewordene Stellen sollen dann intern besetzt werden. «So können wir Entlassungen deutlich reduzieren», so Jara.

    Synergiepotenzial sieht er vor allem bei den «unterstützenden Funktionen». Bei der Kundenbetreuung wolle Jara keine Kompromisse machen.

    Ferner sprach sich Jara im Interview dagegen aus, das Mindestalter für Frühpensionierungen in der beruflichen Vorsorge von 58 auf 63 Jahre anzuheben: «Das halte ich für einen Eingriff in den Lebenslauf der Bürgerinnen und Bürger, der nicht zulässig ist.» Die Personen hätten ihre Guthaben in der beruflichen Vorsorge selbst angespart und sollten daher auch selber darüber entscheiden können.

    Bei der Erhöhung des Referenzalters sieht er jedoch durchaus Diskussionsbedarf. «Ich glaube nicht, dass alle über 65 Jahre arbeiten sollen», schränkte er jedoch ein. Durch das Festhalten am aktuellen Referenzalter könne jedoch nicht einfach die «demografischen Realitäten» ausgeblendet werden, so der Versicherungschef.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #6326 (nicht angemeldet)

    Also denn mal seine zu erst abbauen, weil er am meisten verdienen wird und unnötige Kosten verursacht?:)

    User #5727 (nicht angemeldet)

    Was und das nach der Öffentliche Kundfebung doch mitgeteilt wurde das jeine Stellen abgebaut werden ausser bei den CEOs wekch es nicht braucht, kann KI besser

    Weiterlesen

    Gender pay Cap
    180 Interaktionen
    Studie
    Lehrerin
    338 Interaktionen
    Gegen Störenfriede

    MEHR AUS STADT ZüRICH

    bezos
    207 Interaktionen
    Bezos-Prognose
    6 Interaktionen
    Einsprache erfolgreich