Heineken

    Heineken streicht 6000 Stellen weltweit

    Esada Kunic
    Esada Kunic

    Niederlande,

    Der Bierriese reagiert auf sinkende Verkaufszahlen mit einem massiven Stellenabbau. Heineken will in den nächsten zwei Jahren bis zu 6000 Stellen streichen.

    heineken 6000 stellen
    Heineken baut bis zu 6000 Stellen ab und investiert in Wachstum. - keystone

    Der niederländische Brauereikonzern Heineken kündigt einen drastischen Sparkurs an. Innerhalb der nächsten zwei Jahre sollen weltweit 5000 bis 6000 Stellen abgebaut werden, wie die «Bild» berichtet.

    Der Stellenabbau betrifft sieben Prozent der gesamten Belegschaft von 87'000 Mitarbeitern.

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    Die Entscheidung folgt auf einen Rückgang der Bierverkäufe um 2,4 Prozent im vergangenen Jahr. Besonders in Europa und Amerika steht das Geschäft unter Druck.

    Heineken setzt auf Sparkurs und Investitionen

    Der geplante Stellenabbau ist Teil einer Strategie bis 2030, wie das «Handelsblatt» berichtet. Durch diese will das Unternehmen trotz geringerer Ressourcen stärker wachsen.

    Finanzchef Harold van den Broek erklärte, man wolle so das operative Geschäft stärken und Spielraum für Investitionen schaffen. Der Abbau soll vor allem Europa und Märkte mit schwächeren Wachstumsaussichten treffen.

    Nach dem überraschenden Rücktritt von Konzernchef Dolf van den Brink im Januar wird zudem weiterhin ein Nachfolger gesucht. Eine Entscheidung steht noch aus.

    KI und Digitalisierung als Sparstrategie

    Heineken plant, verstärkt auf Digitalisierung und den Einsatz von KI etwa im Marketing zu setzen. Zudem sollen einzelne Brauereien geschlossen werden, schreibt «finanznachrichten.de».

    heineken 6000 stellen
    Heineken will bis zu 6000 Stellen streichen – vor allem in schwächeren Märkten. - keystone

    Welche Länder konkret vom Stellenabbau betroffen sein werden, teilte das Unternehmen zunächst nicht mit.

    Der Brauereikonzern strebt jährliche Einsparungen von 400 bis 500 Millionen Euro (etwa 380 bis 475 Millionen Franken) an. Allein am Hauptsitz Amsterdam sollen rund 400 Arbeitsplätze wegfallen.

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    Kommentare

    User #6314 (nicht angemeldet)

    Ja, es ist gut wenn weniger Alk konsumiert wird aber leider wird es leider mit dem rasant steigenden Kokskonsum kompensiert.

    User #1677 (nicht angemeldet)

    Es wird weniger Alkohol getrunken. Das ist nur der Anfang. Gut wenn weniger von dieser Drogen konsumiert wird.

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