Handelskonflikt: Dow Jones Index und Tech-Aktien stürzen ab

    Sandra Morgenroth
    Sandra Morgenroth

    USA,

    Der Dow Jones Index brach am Freitag dramatisch ein, nachdem China Zölle auf US-Waren erhöhte und Exportkontrollen für Seltene Erden einführte.

    new york
    Der Dow Jones startet in New York leicht im Plus, gestützt von stabilen Technologiewerten. (Archivbild) - keystone

    Die Eskalation des Handelskonflikts zwischen den USA und China löste am Freitag massive Kursverluste an den US-Börsen aus. Der Dow Jones Index schloss mit einem Minus von 5,5 Prozent bei 38'314,86 Punkten.

    Der NASDAQ Composite büsste 5,82 Prozent ein und der S&P 500 fiel um 5,97 Prozent. Darüber berichtet «finanzen.net».

    China reagiert mit Zollerhöhungen

    Als Reaktion auf US-amerikanische Handelsmassnahmen kündigte China Einfuhrzölle von 34 Prozent auf US-Waren an. Gleichzeitig führte das Land Exportkontrollen für sieben Kategorien von Seltenen Erden ein.

    Dow Jones Index
    Die neuen US-Zölle belasten den Dow Jones Index. - keystone

    Diese sind für Hightech-Industrien kritisch. «finanzen.net» zufolge begründete Peking diesen Schritt mit dem Schutz nationaler Sicherheitsinteressen.

    Märkte fürchten globale Wirtschaftsfolgen

    Die Zolleskalation löste Sorgen vor einer weltweiten Rezession aus. Susannah Streter von Hargreaves Lansdown bezeichnete die Entwicklung als «Schock der Angst», der die Märkte erfasse.

    Dow Jones
    Zinsen, Krisen und Konjunktursorgen setzen den Dow Jones unter Druck und sorgen für eine unsichere Marktstimmung. (Archivbild) - keystone

    Die Sorge vor inflationsbedingten Zinsanpassungen der US-Notenbank verstärkte die Unsicherheit, insbesondere vor einer Rede von Fed-Chef Jerome Powell.

    Arbeitsmarktdaten zeigen gemischtes Bild

    Trotz der Handelskonflikte meldete das US-Arbeitsministerium im März 228'000 neue Stellen ausserhalb der Landwirtschaft – deutlich mehr als prognostizierte 140'000.

    Bist du besorgt über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Handelskriegs?

    Die Arbeitslosenquote stieg auf 4,2 Prozent, was auf revidierte Daten der Vormonate und konjunkturelle Bremseffekte hindeutet.

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    Kommentare

    User #2059 (nicht angemeldet)

    Unsere Nationalbank ist ja der grösste Einzelinvestor an der Wallstreet. Könnt da auch der wahre Hintergrund für die offensichtlich feindselige Haltung der USA gegen die Schweiz liegen.

    User #5601 (nicht angemeldet)

    Interessant wäre zu wissen, wer nun Aktien der Firmen kauft

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