Die Handelsbilanz der Eurozone ist im November überraschend ins Minus gedreht. Das saisonbereinigte Handelsdefizit lag bei 1,3 Milliarden Euro, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg mitteilte.
Deutsche Konjunktur
Dutzende Frachtcontainer stehen aufgestapelt im Licht der untergehenden Sonne im Hamburger Hafen. (Symbolbild) - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Vormonat war noch ein Überschuss von 1,8 Milliarden Euro erzielt worden.

Im November legten die Exporte im Vergleich zum Oktober um 3,0 Prozent zu, die Importe stiegen derweil jedoch um 4,5 Prozent. Es handelt sich um das erste Handelsdefizit der Eurozone seit Oktober 2011.

Gegenüber dem Vorjahresmonat stiegen sowohl die Ausfuhren als auch die Einfuhren im November kräftig an. Die Ausfuhren legten im Jahresvergleich um 14,4 Prozent zu, die Einfuhren stiegen deutlich stärker um 32,0 Prozent. Verantwortlich dafür sind laut Eurostat vor allem die deutlich gestiegenen Energiepreise.

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