Glencore

    Glencore verkauft Mehrheit an Mopani-Kupfermine in Sambia

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Zürich,

    Der Rohstoff- und Bergbaukonzern Glencore verkauft seine über die Tochter Carlisa Investments gehaltene Mehrheitsbeteiligung an der Mopani-Kupfermine in Sambia. Käuferin des 73-Prozent-Anteils ist die sambische staatliche Bergbaufirma ZCCM-IH, die bereits 10 Prozent an der Mine hält, wie es in einer Medienmitteilung des Konzerns vom Dienstag heisst.

    Glencore
    Das Gebäude der Glencore in Baar. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Das Geschäft wird durch Kredite von Carlisa Investments und anderen Mitgliedern der Glencore-Gruppe finanziert, wie es weiter heisst.

    Nach den Bedingungen der Vertrags bleibt Mopani mit rund 1,5 Milliarden Dollar bei Carlisa verschuldet. Der Verkaufspreis beträgt einen Dollar. Glencore behält die Abnahmerechte für die Kupferproduktion von Mopani, bis die Schulden der Transaktion vollständig zurückgezahlt seien. Mit dem Abschluss wird in den kommenden rund drei Monaten gerechnet.

    Glencore hatte in der Vergangenheit hohe Abschreibungen auf die Kupfermine in Sambia vornehmen müssen. Im vergangenen Frühjahr war der Abbau angesichts der niedrigen Kupferpreise in Folge der Corona-Krise zeitweise gestoppt worden. Glencore und die sambische Regierung hatten einen langen Streit um die Zukunft der Mine und den Fortbestand der Arbeitsplätze geführt.

    Kommentare

    Weiterlesen

    Bergrettung
    24 Interaktionen
    «Wohlstand»
    Wetter
    16 Interaktionen
    19 Grad & Regen

    MEHR GLENCORE

    Glencore
    1 Interaktionen
    Baar
    Glencore
    3 Interaktionen
    Gewinn

    MEHR AUS STADT ZüRICH

    Zürich
    Zürich
    2 Interaktionen
    Zürich
    -
    21 Interaktionen
    Regie muss eingreifen