Graubünden

    GKB und Remo Stoffel finden keine Einigung in Millionenklage

    Keystone-SDA Regional
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    Chur,

    In der Zivilklage des Investors Remo Stoffel gegen die Graubündner Kantonalbank (GKB) und deren Tochter BZ Bank über mehrere 100 Millionen Franken ist in einer Schlichtungsverhandlung zu keiner Einigung gekommen. Es obliege nun dem Kläger, seine Klage beim zuständigen Zivilgericht einzureichen, teilte die GKB am Dienstag mit.

    Die Graubündner Kantonalbank ist sich mit dem Bündner Investor Remo Stoffel in einer Schlichtungsverhandlung, welche die Tochter der GKB - die BZ Bank - betrifft, nicht einig geworden...
    Die Graubündner Kantonalbank ist sich mit dem Bündner Investor Remo Stoffel in einer Schlichtungsverhandlung, welche die Tochter der GKB - die BZ Bank - betrifft, nicht einig geworden... - KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

    Die Schlichtungsverhandlung fand am Dienstag vor dem Vermittleramt Höfe statt, wie es in der Mitteilung des Staatsinstituts heisst. Die GKB und ihre Tochtergesellschaft BZ Bank weisen die Vorwürfe weiterhin als unbegründet zurück und bestreiten die Forderungen vollumfänglich.

    Die Schadenersatzklage mit einem Forderungsbetrag im «mittleren dreistelligen Millionenbereich» war von der GKB Anfang Mai publik gemacht worden. Die Gesellschaft des Bündner Investors Remo Stoffel hatte damals ihrerseits die Einreichung des Schlichtungsgesuchs bestätigt.

    Der Kläger wirft der BZ Bank laut den früheren Mitteilung Pflichtverletzungen im Zusammenhang mit einer Kundenbeziehung und einem Anlageprodukt vor. Die BZ Bank stand über viele Jahre im Besitz des Investors Martin Ebner. 2022 kaufte ihm die GKB die Mehrheit an dem Finanzinstitut ab, seit Anfang 2025 ist sie die alleinige Besitzerin.

    Stoffel ist nicht zuletzt mit dem Kauf der Valser Therme bekannt geworden. Dabei sorgte er mit seinen Plänen für Aufsehen, einen 381 Meter hohen Turm zu bauen. Stoffel war als Investor zudem bei diversen Schweizer Firmen beteiligt, darunter bei dem 2022 an die australische CSL verkauften Pharmaunternehmen Vifor. Er lebt laut Medienberichten in Dubai.

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    Kommentare

    User #4085 (nicht angemeldet)

    63 Mio. an René Benko, und jetzt dies! Momoll die GKB mit Fanconi und Co. Die hätten vielleicht eher die Hände von dem Ebner Bänkli gelassen. Oder evtl. bei der ZKB damals in Sachen Visionen sich beraten lassen. Ui.

    User #4730 (nicht angemeldet)

    Der Stoffel sollte vor seiner eigenen Haustüre putzen.

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