Geberit steigert 2025 Gewinn und erhöht Dividende
Geberit hat im Geschäftsjahr 2025 den Gewinn leicht gesteigert. Allerdings führte eine Einmalbelastung wegen einer Werkschliessung zu einem minimalen Rückgang der Marge. Die Dividende soll erneut erhöht werden.

Der operative Gewinn auf Stufe EBITDA zog um 2,0 Prozent auf 931 Millionen Franken an, wie der Sanitärtechnik-Konzern am Donnerstag mitteilte. Die entsprechende Marge ging gleichzeitig um 20 Basispunkte auf 29,4 Prozent zurück, was dem im Januar in Aussicht gestellten Wert entspricht.
Ohne die einmalige Belastung infolge einer Werksschliessung in Höhe von 18 Millionen Franken wären die operativen Margen unter anderem dank Effizienzgewinnen gestiegen, schreibt Geberit dazu. Bereinigt um den Währungseffekt nahm der operative Gewinn um 5,3 Prozent zu.
Der Reingewinn blieb mit einem Plus von 0,1 Prozent auf 598 Millionen Franken praktisch stabil, ebenfalls gebremst durch die Einmalbelastung.
Die Dividende soll entsprechend um 10 Rappen auf 12,90 Franken erhöht werden. Das ist die 15. Dividendenerhöhung in Folge. Mit den vorgelegten Zahlen hat Geberit die Erwartungen der Analysten erfüllt.
Bereits im Januar war der Umsatz bekanntgegeben worden: Er erhöhte sich um 2,5 Prozent auf 3,16 Milliarden Franken. Dabei belastete die ungünstige Währungsentwicklung. In Lokalwährungen verzeichnete das Unternehmen eine Umsatzplus von 4,8 Prozent.
Das Wachstum kam dabei vor allem durch Volumenzunahme zustande; dies aufgrund der weiterhin guten Entwicklung von neu eingeführten Produkten sowie dank gutem Absatz in den meisten europäischen Ländern und Regionen.
Gegen Jahresende hat sich das Wachstumstempo gar etwas beschleunigt. So nahm der Umsatz im vierten Quartal währungsbereinigt um 6,4 Prozent zu.
Für 2026 erwartet Geberit in Europa ein insgesamt leichtes Marktwachstum, jedoch keine Erholung. Für das Geschäft mit Neubauten geht das Management von einer stabilen und für das Renovationsgeschäft – das rund 60 Prozent zum Umsatz beiträgt – von einer leicht positiven Entwicklung aus.
Ausserhalb Europas wird für die Bauindustrie ein gemischtes Bild erwartet, mit einer anhaltend starken Nachfrage etwa in Indien und einem Rückgang der Nachfrage in China.
Nach der Eskalation des Konflikts im Nahen Osten seien allerdings die geopolitischen Risiken und die damit verbundenen makroökonomischen Unsicherheiten deutlich gestiegen, warnt Geberit.






